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China als Spielwiese für westliche Architekten?

Juho Nyberg | 20.10.2011 | gemeldet
Architekturikone oder dreistes Experiment?: CCTV Hauptsitz von OMA (Bild: chinadelighttours.com)

Die grössten und spektakulärsten Bauten entstehen seit einer Dekade zweifellos in China. Doch ist das Reich der Mitte nicht einfach ein Spielplatz für westliche Architekten? Zaha Hadid vergleicht China mit einer «weissen Leinwand». Städtebaulicher Kontext scheint also egal zu sein. Peng Peikeng von der Tsinghua Universität vermutet, dass viele der in China erstellten Entwürfe von westlichen Architekten in ihren Heimatländern keine Chance auf Realisierung hätten, da sie sich keinen Deut um die Vorgaben hinsichtlich Stadtplanung oder Nachhaltigkeit scherten. Doch gibt es auch Bauwerke, die offenbar die Kultur ihres Umfeldes zitieren. Als gelungenes Beispiel wird der Jin Mao Tower in Shanghai erwähnt, der alte Chinesische Architektur zitiert und gleichzeitig eine hohe Funktionalität aufweist. Weitere Einblicke in die Sichtweise der Chinesen auf die sie umgebende Architektur sind hier zu finden. jn

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