Konsequenzen der Verdichtung
Der Diskussion um die allgegenwärtige Verdichtung fügt Georg Schmidt aus der BaZ einige bedenkenswerte Gedanken hinzu. Am Beispiel des in der Gemeinde Münchenstein gelegenen Stoll-Areals, wo dank eines Quartierplans ein 42 Meter hoher Wohnturm entstehen wird, zeigt er die Reaktionen verschiedener Akteure auf. Dabei zeigt sich vor allem die Schwierigkeit, mit liebgewonnenen Gewohnheiten zu brechen, etwa als Anwohner die Veränderung der persönlichen Umgebung zu akzeptieren oder - für die gesamte Schweiz viel tiefgreifender - der für die Lösung des Problems notwendigen Beschneidung der Gemeindeautonomie ins Auge zu sehen. Denn nur mit übergeordneter, Gemeinde übergreifender Planung kann die Verdichtung sinnvoll und systematisch angegangen werden. Dazu bedarf es eines Paradigmenwechsels auf mehreren Ebenen, persönlich wie politisch. Einen ersten Anstoss gibt dieser Artikel. jn


