Toni-Areal

( Foto ©: Filip Dujardin )

Der für die Milchverarbeitung gebaute Industriebau wird umgebaut, um Platz für die Zürcher Hochschule der Künste, einen Teil der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften und für 90 Mietwohnungen zu schaffen. Dafür werden neue Zwischendecken eingezogen und bis zu 11 Geschosse auf dem Bestand aufgestockt.

Bei den Aufstockungen und Zwischendecken im Bestand kamen leichte Stahlbeton-Verbunddecken zum Einsatz. Dank der konsequenten Optimierung des Eigengewichtes der neuen Konstruktionen konnte auf eine Verstärkung der bestehenden Stützen und Fundation weitestgehend verzichtet werden. Die bestehenden Flachdecken mussten bezüglich Durchstanzen punktuell verstärkt werden. Im Weiteren wurde der gesamte Gebäudekomplex mit der Verstärkung von bestehenden und dem Einbau von zusätzlichen Wandscheiben gegen Erdbebeneinwirkung ertüchtigt. Das bestehende Kesselhaus wurde von 36m Höhe auf ein Hochhaus von 70m aufgestockt. Die vertikalen Lasten aus der Aufstockung wurden über einen Abfangtisch aus geschweissten Stahlrahmen auf den Stützenraster des Bestandes geführt.