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Ganzheitlich renovieren: kostengünstig, sanft, partizipativ, ökologisch – Ankerstr. 12-16
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Am Fuss der Balkontürme eine Sitzgelegenheit im Hof
Die sorgfältige Renovation stellt die ehemalige Grosszügigkeit der Räume wieder her
Renovieren nach dem Ersatzteilprinzip: Ersetzt wird nur, was kaputt ist
Eingangssituation im Hof
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Architect
Ammann Albers StadtWerke Project
Ganzheitlich renovieren: kostengünstig, sanft, partizipativ, ökologisch – Ankerstr. 12-16
Zürich / Schweiz, 1997 Description
Direktauftrag 1997
Ort: Zürich, Dreieck Anker-/Gartenhof-/Zweierstrasse. Das Renovationskonzept folgte dem Ersatzteilprinzip: Nur schadhafte Teile werden ersetzt, ohne deswegen das übergeordnete System zu ändern; den „Ersatzteilen" darf und soll man dabei ansehen, dass sie neu sind. Im Inneren bedeutete dies, dass die Grundrisse nur unwesentlich geändert werden durften. Dennoch gelang es, in jede Wohnung ein Bad mit bequemer Wanne einzubauen - räumlich minimiert, aber problemlos nutzbar. An den Fassaden wurden die Sandsteinverzierungen in detaillierter Zusammenarbeit mit dem Steinmetz vorsichtig auf den gesunden Stein zurückgeschlagen und nur dort ergänzt, wo es zur Wasserführung nötig war. Die Form der nun wärmegedämmten Gauben schafft in moderner Sprache eine Bekrönung des Baues, wie dies zuvor durch - völlig verrottete - Ziertürmchen geschehen war. Die grosszügigen Balkone auf der Hofseite sind als moderner Stahlbau konzipiert, lehnen sich in den Proportionen aber an Vorbilder aus der Entstehungszeit des Baues an. Die Farbtöne orientieren sich an traditionelle Farben, sind aber zugleich hell und modern. Insgesamt gelang so eine nicht nur kostengünstige und gut nutzbare, sondern in Absprache mit der Denkmalpflege der Stadt Zürich auch bauhistorisch sorgfältige, dabei kreative und der heutigen Nutzung sehr angemessene Renovation. Heiztechnisch ist der Bau an das ökologische Heizsystem der Genossenschaft angeschlossen. |