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Schutz im stählernen Wald

Stählerne Bäume im Bois de la Bâtie: die fast unsichtbare Volière.
Stählerne Bäume im Bois de la Bâtie: die fast unsichtbare Volière.
Stählerne, in Grau-, Grün- und Brauntönen lackierte Bäume wachsen aus dem Boden und tragen eine dünne, amöbenartige Betonscheibe als Dach. Ein feines Stahlnetz begrenzt fast unsichtbar zwei Räume. Die Volière ist so behutsam in ihre Umgebung eingefügt, dass sie mit den Bäumen des Bois de la Bâtie, einem beliebten Genfer Park, verschmilzt. Einzig die Betonplatte tritt markant in Erscheinung und sie signalisiert auch den Anlass für dieses filigrane Bauwerk: Die Stadt will im Falle einer drohenden Vogelgrippe die über hundert Vögel des Parks schützen - auch vor dem Kot vorbeifliegender Zugvögel. Die Architekten der Group8 siehe HP 5 / 09 konnten den Standort der Volière auswählen. Sie entschieden sich für eine Insel im Teich, über die die Besucher in den Park gelangen, und machten sie zur «Vogelinsel». Wie einst Antoni Gaudí in Barcelona entwickelten Architekten und Ingenieure die Form der Tragbäume mittels Hängemodellen aus Ketten, die sie rechnerisch überprüften. Flora und Fauna haben als Attraktion des Bois de la Bâtie Gesellschaft erhalten: die Architektur.
WH
Die Volière steht auf einer Insel. Der Weg zerteilt sie in zwei Hälften.
Die Volière steht auf einer Insel. Der Weg zerteilt sie in zwei Hälften.
Volière Bois de la Bâite
2009

Genève

Bauherr
Ville de Genève

Architektur
Group8
Genève

Ingenieure
Guscetti & Tournier
Genève

Gesamtkosten
CHF 740 000.-


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