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Erweiterung Clinique La Prairie

1931 gründete der Chirurg Paul Niehans in einer Residenz bei Montreux eine Klinik für Frischzellenkur. Heute hat die Klinik La Prairie den Ruf für die beste Verjüngungskur und zieht Kunden aus der ganzen Welt an; eine Erweiterung drängte sich auf. Vorgesehen war ein Anbau an das medizinische Zentrum aus den Neunzigerjahren, doch nach dem Kauf einer weiteren Residenz schlugen die Architekten Richter und Dahl Rocha der Klinikleitung eine Alternative vor: Ein terrassierter Bau im Park soll die drei Gebäude verbinden und als Landschaftsarchitektur dem Ort eine neue Identität geben. Zwei Geschosse erscheinen wie Trockenmauern in Weinbergen. Die raue Oberfläche besteht aus aufgeschichteten Randabschnitten von Andeer-Granitplatten. Das oberste Geschoss macht den Eindruck eines verglasten Gartenpavillons. Er enthält die noble Empfangshalle und das Schwimmbad in Nierenform, wo man eine schöne Aussicht auf den Genfersee geniesst. Die Nierenform belebt eine Etage tiefer den Korridor entlang den Massagezellen und Behandlungssuiten. Trichterförmige Bullaugen erlauben den Blick ins Wasserbecken und erhellen den Gang.
Robert Walker
Der neue Sockelbau bildet das Herzstück der Anlage. Darin liegen alle
Spa-Räume für Wellness, Thalasso-Therapie, Massagen und
Schönheitspflege sowie Empfang, Bar und Restaurant.
										
										Fotos: Yves André
Der neue Sockelbau bildet das Herzstück der Anlage. Darin liegen alle Spa-Räume für Wellness, Thalasso-Therapie, Massagen und Schönheitspflege sowie Empfang, Bar und Restaurant.

Fotos: Yves André
Durch einen verzerrten Trichter blickt man ins Schwimmbassin. Das
Wasserblau setzt einen Akzent in den weissen Wandflächen und zu den
Beige- und Brauntönen der Böden und Türen.
Durch einen verzerrten Trichter blickt man ins Schwimmbassin. Das Wasserblau setzt einen Akzent in den weissen Wandflächen und zu den Beige- und Brauntönen der Böden und Türen.
Querschnitt durch den Spa-Bereich: Der Sockelbau wird durch Verbindungskorridore zur Drehscheibe der ganzen Anlage.
Querschnitt durch den Spa-Bereich: Der Sockelbau wird durch Verbindungskorridore zur Drehscheibe der ganzen Anlage.
Erweiterung
Clinique La Prairie
2005
Chemin de la Prairie
Clarens

Bauherrschaft
Clinique La Prairie

Architektur
Richter et Dahl Rocha
Lausanne

Innenarchitektur
RDR Design
Lausanne

Anlagekosten
Total CHF 42 Mio.
(Spa CHF 26 Mio.)

Gebäudekosten
(BKP 2/m)
CHF 965.–

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