Schalenweichtier am Strand
GKS Architekten haben kürzlich ein Strandbad in Küssnacht a.R. SZ fertiggestellt. Rolf Gmür wählt drei Zeichnungen und drei Fotos und beantwortet unsere vier Fragen.
Was hat Sie an der Bauaufgabe am meisten interessiert?
Einerseits der spezielle Ort an der Schnittstelle zwischen Siedlungsraum und offener Landschaft mit der unmittelbaren Nähe zum Wasser und andererseits die Frage nach dem Ausdruck eines zeitgemässen Strandbades.
Einerseits der spezielle Ort an der Schnittstelle zwischen Siedlungsraum und offener Landschaft mit der unmittelbaren Nähe zum Wasser und andererseits die Frage nach dem Ausdruck eines zeitgemässen Strandbades.
Schnitt
Wie hat der Ort auf den Entwurf eingewirkt?
Unser Projekt wahrt durch eine eigenständige Formensprache seine Identität gegenüber dem umliegenden Siedlungsraum. Das mehrfach geknickte Volumen bewegt sich zwischen den vorhandenen Bäumen hin und her. Als origamiartige Abwicklung wächst der Baukörper kontinuierlich von einer flachen Dachlandschaft zu einem zweigeschossigen Gebäude an. Dabei beeinträchtigt er die Aussicht der dahinter liegenden Wohnhäuser nicht, grenzt jedoch das Seebad zum Siedlungsraum hin ab.
Unser Projekt wahrt durch eine eigenständige Formensprache seine Identität gegenüber dem umliegenden Siedlungsraum. Das mehrfach geknickte Volumen bewegt sich zwischen den vorhandenen Bäumen hin und her. Als origamiartige Abwicklung wächst der Baukörper kontinuierlich von einer flachen Dachlandschaft zu einem zweigeschossigen Gebäude an. Dabei beeinträchtigt er die Aussicht der dahinter liegenden Wohnhäuser nicht, grenzt jedoch das Seebad zum Siedlungsraum hin ab.
Skelett des Schalentiers
Wie ist das Verhältnis des Entwurfs zum vollendeten Bauwerk? Gab es bedeutende Projektänderungen oder veränderte ein Lernprozess das architektonische Ziel?
Gegenüber dem Wettbewerbsprojekt wurde auf die Realisierung des beheizten Schwimmbeckens verzichtet. Ansonsten wurde der Entwurf konsequent präzisiert umgesetzt. Natürlich reflektierten wir im Verlaufe der Entwicklungen unsere Arbeit immer wieder kritisch im Bezug zur ursprünglichen Absicht. Solche Interventionen sind jedoch Bestandteil unserer prozesshaften Arbeitsweise und beeinflussen laufend den Lernprozess. Im Wesentlichen wurden beim Strandbad Küssnacht unserer architektonischen Ziele umgesetzt.
Gegenüber dem Wettbewerbsprojekt wurde auf die Realisierung des beheizten Schwimmbeckens verzichtet. Ansonsten wurde der Entwurf konsequent präzisiert umgesetzt. Natürlich reflektierten wir im Verlaufe der Entwicklungen unsere Arbeit immer wieder kritisch im Bezug zur ursprünglichen Absicht. Solche Interventionen sind jedoch Bestandteil unserer prozesshaften Arbeitsweise und beeinflussen laufend den Lernprozess. Im Wesentlichen wurden beim Strandbad Küssnacht unserer architektonischen Ziele umgesetzt.
Stehen andere Projekte in Eurem Büro an, die von diesem Projekt in irgend einer Weise beeinflusst werden?
Wir beschäftigen uns momentan mit weiteren Projekten, welche ihre Formensprache aus der amorphen Welt beziehen. Zudem verstärken wir unsere Materialisierungstendenzen in Richtung Holzbau. Insbesondere beschäftigen wir uns mit dem Paradigmenwechsel vom reinen Holzbau hin zu hybriden Konstruktionen. Holz als nachhaltiger Baustoff interessiert uns sehr.
Wir beschäftigen uns momentan mit weiteren Projekten, welche ihre Formensprache aus der amorphen Welt beziehen. Zudem verstärken wir unsere Materialisierungstendenzen in Richtung Holzbau. Insbesondere beschäftigen wir uns mit dem Paradigmenwechsel vom reinen Holzbau hin zu hybriden Konstruktionen. Holz als nachhaltiger Baustoff interessiert uns sehr.
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Mailen Sie uns bitte Bau der Woche Projektvorschläge hier
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Strandbad Seeburg
2010
Küssnacht a.R. SZ
Bauherrschaft
Bezirk Küssnacht a.R. SZ
Auftragserteilung
Wettbewerb
Architektur
GKS Architekten+Partner AG Luzern
Projektleiter: Beat Wirth; beteiligte MitarbeiterInnen: Mark Imhof, Daniel Birrer, Rolf Gmür, Sara Unternährer
Fachplaner
Kostenplaner: Fässler Baumanagement AG, Küssnacht SZ
Holzbauingenieur
Jung Pirmin Ingenieure für Holzbau AG
Rain LU
Landschaftsarchitektur
Metron Landschaft
Brugg AG
Bauleitung
Bernet&Bernet Architektur AG, Küssnacht SZ
Gebäudekosten BKP 2
3.1 Mio.
Gebäudevolumen
4‘840 m3 (SIA116)
Kubikmeterpreis
640 CHF/m3
Energie
grösstenteils unbeheizt
Fotos
Sabrina Dohle
2010
Küssnacht a.R. SZ
Bauherrschaft
Bezirk Küssnacht a.R. SZ
Auftragserteilung
Wettbewerb
Architektur
GKS Architekten+Partner AG Luzern
Projektleiter: Beat Wirth; beteiligte MitarbeiterInnen: Mark Imhof, Daniel Birrer, Rolf Gmür, Sara Unternährer
Fachplaner
Kostenplaner: Fässler Baumanagement AG, Küssnacht SZ
Holzbauingenieur
Jung Pirmin Ingenieure für Holzbau AG
Rain LU
Landschaftsarchitektur
Metron Landschaft
Brugg AG
Bauleitung
Bernet&Bernet Architektur AG, Küssnacht SZ
Gebäudekosten BKP 2
3.1 Mio.
Gebäudevolumen
4‘840 m3 (SIA116)
Kubikmeterpreis
640 CHF/m3
Energie
grösstenteils unbeheizt
Fotos
Sabrina Dohle






