«Exotic?» im Palais de Rumine

Lausanne
Fotografia © Lionel Henriod
Fotografia © Lionel Henriod
Fotografia © Lionel Henriod
Fotografia © Lionel Henriod
Fotografia © Lionel Henriod
Fotografia © Lionel Henriod
Interior Designers
Frédéric Dedelley Produkt- und Raumgestaltung
Localització
Lausanne
Any
2020
Veranstaltet und kuratiert
Team von Professorin Noémie Etienne (Universität Bern, Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) in Zusammenarbeit mit den drei Museen für Naturwissenschaft und Geschichte im Palais de Rumine Lausanne
Ausstellungsgrafik
Jocelyne Fracheboud

Neugierde wecken und Fragen stellen.

Was hat die Entdeckung fremder Welten in den Köpfen und Herzen der Menschen ausgelöst? Wie wurden Kunst und Wissenschaft beeinflusst? Welche Rolle hat die Schweiz bei der Kolonisierung und im Sklavenhandel gespielt? Was bedeutet überhaupt Fremdheit, und wie fremd sind wir selbst? Solchen Fragen geht die Lausanner Ausstellung anhand von zahlreichen Exponaten nach. Sie macht deutlich, welche Faszination vom Exotischen ausgeht, zeigt aber auch, mit welcher Unbekümmertheit man sich Artefakte anderer Völker angeeignet und zunutze gemacht hat. Umgekehrt werden Darstellungen unserer eigenen Traditionen als pure Vermarktungsstrategien entlarvt. Parallel zur Ausstellung kommentieren künstlerische Installationen die Themen aus heutiger Sicht.

Unsere Szenographie arbeitet mit einer überraschenden Anordnung der Objekte und einem ausgeklügelten Farbkonzept. So wird die Sehnsucht nach der Ferne mit tiefem Nachtblau verstärkt, während ein sanftes Rosa den Effekt der zum Teil beunruhigenden Exponate mildert. Die Auseinandersetzung mit der Schweiz passiert vor grünem Hintergrund, welcher Vertrautheit vortäuscht. Dafür umgibt warmes Pompejianischrot die Zuschauerinnen und Zuschauer im Kino, wo Dokumentar- und Spielfilme das Gesehene noch einmal neu beleuchten. Der letzte Raum für Wissensvermittlung und Workshops ist in einem dezenten Himmelblau gehalten. Wir liessen die Fensterfront zum Stadtraum öffnen und schufen eine Verbindung zwischen historischer Ausstellung und Gegenwart.

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