Schulhauserweiterung Kirsgarten

Büsserach
Fotografia © Christian Kahl, Basel
Fotografia © Christian Kahl, Basel
Fotografia © Christian Kahl, Basel
Fotografia © Christian Kahl, Basel
Fotografia © Christian Kahl, Basel
Architects
raeto studer architekten
Localització
Büsserach
Any
2019
Client
Einwohnergemeinde Büsserach
Equip
Bauleitung: Büro für Bauökonomie AG, Statik: Frei Ingenieure Basel / Holzprojekte GmbH Basel, Elektro: Enelco AG Basel, HLK: Tebit Haustechnik AG Basel, Sanitär: Bad–Konzept Basel / Spaar AG Basel, Bauphysik: Gartenmann Engineering AG Basel, Akustik: Gartenmann Engineering AG Basel, Landschaft: Berchtold.Lenzin Landschaftsarchitekten Liestal/Zürich

Die Schulerweiterung verhilft die bestehende Außenanlage, den Pausenhof neu zu definieren, vermag die bereits angedachte Hofsituation abzuschließen und den Zugang zur Schulanlage zu verdeutlichen.

Der Erweiterungsbau oszilliert zwischen Auftakt und Schlussstein. Mit der Übernahme des Rhythmus der bestehenden Schule gliedert sich der Neubau harmonisch in das Konglomerat ein. Erschlossen sind die zeitgenössischen Lernlandschafen über einen gedeckten Aussenbereich, den gemeinsamen Eingangsbereich sowie über eine Treppenanlage und die Horizontal-Erschliessung der Klassenzimmer im Obergeschoss. Die Grundriss-Typologie der Erweiterung basiert auf dem geschossweisen Stapeln eines Schul-Clusters mit Klassenzimmer, abtrennbarem Gruppenraum, Vorzone, Garderobe und WC-Anlagen. Die Unterteilung von Klassenzimmer und Gruppenraum erfolgt über Glasschiebelemente und Vorhänge, somit ist eine störungsfreie Parallelnutzung beider Räume möglich.

Der Bauweise, der Wahl der Gebäudetypologie bis hin zur Materialisierung sind der Nachhaltigkeit sowie dem Bauen mit ökologischen Materialien verpflichtet. Hierfür wurde auf den Einsatz von Petrolchemieprodukten verzichtet. Die Holzbeton-Verbunddecken (Holzstapeldecke, plus-minus), mit ihren Grundstoffen aus der Region, sowie den Eschen-Holzstützen (Holz aus der Schweiz) mit den Decken der Vorzone, der Vertikalerschliessung und dem Kern in armiertem Sichtbeton, konnten die Materialien aufgrund ihrer Eigenschaften optimiert und den Materialeinsatz minimiert werden (Hybridbauweise). Die runden Deckenleuchten, bestückt mit LED-Bändern, verhelfen mit ihrem Indirekt- sowie Direktanteil, das natürliche Licht unterstützend, zu idealen Lichtverhältnissen. Der schwimmende, bis aufs Korn geschliffene Fliessestrich, im Verbund mit der Fussbodenheizung sowie der Holz-Plus-Minus-Decke verhelfen zu einem akustischen und thermischen hervorragenden Raumklima.

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