Fotografia © WEISSWERT, Basel
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Fotografia © Rahbaran Hürzeler Architekten
Fotografia © Rahbaran Hürzeler Architekten
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Konzept und Stuktur
Dibuix © Rahbaran Hürzeler Architekten
Mobiles Konzept
Dibuix © Rahbaran Hürzeler Architekten
Elemente
Dibuix © Rahbaran Hürzeler Architekten
Axionometrie
Dibuix © Rahbaran Hürzeler Architekten

Movable House

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Any
2018
Preu
Ocult
Pisos
1-5 pisos
Client
Privat
Equip
Nico Ros, Nicolas Gamper, Dimitrios Mamadas, Heike Egli-Erhart
Architektur
Rahbaran Hürzeler Architekten, Basel, Schweiz

Ortsungebunden – so ist das Movable House entwickelt. Ob auf der grünen Wiese, als Nachverdichtung im Stadtgebiet oder – quasi parasitär – auf einem Gebäude – das Haus kann an verschiedenen Orten stehen, und es kann umziehen. Möglich ist dies durch eine Aufteilung in transportable Segmente. Der Prototyp, mit dem statische und bauphysikalische Grenzen und neue Materialkombinationen ausgelotet werden, steht zur Zeit in Riehen.

Der quadratische Grundriss mit 10 x 10 m wird durch vier Schränke in unterschiedlich grosse Räume aufgeteilt. Ein zentraler runder Raum erschliesst und verbindet die Wohnräume, die unter dem auskragenden Dach über Eck verglast sind. Die Schränke sind Kerne mit Nutzungen wie Windfang, Küche, Bad, WC, Stauraum, Kleiderschrank, Haustechnik. Die Kompaktheit der Kerne maximiert die Nutzfläche und befreit die Wohnräume von Installationen.

Das Tragwerk besteht aus Elementen, die gleichzeitig Möbel, Nebenräume, Decke und Boden bilden, und dabei Wärmedämmung und Energiespeicher beinhalten. Die begehbaren Schränke aus 40 mm starken Buchen-Mehrschichtplatten tragen die auskragende Decke aus fünf vorgespannten, vorgefertigten und gedämmten Betonelementen mit 6 cm Dicke. Der Boden ist aus fünf gleich grossen Betonelementen mit 11 cm Stärke, in die Module mit Phasenwechselmaterialien (PCM) auf Wachs- und Salzbasis integiert sind. So erreicht die Bodenplatte die Speicherkapazität einer 30 cm starken Betonplatte.

Grosse Holzfenster und vorfabrizierte Holzwände, alles weiss gestrichen, bilden die Fassade. Ein umlaufender, textiler Aussenvorhang schützt bei Bedarf vor Sonne und Einblicken. Der Garten ist eine sanfte modellierte Hügellandschaft, die mit ihrer naturnahen, üppigen Bepflanzung und den Natursteinmauern das streng geometrische, ins Gelände eingebettete Haus kontrastiert.

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