«Sophie tanzte und träumte»

Jenny Keller
14. Oktober 2014
Sophie Taeuber-Arp, Cercles et barres, 1934, Öl auf Leinwand, 64 x 74 cm, Aargauer Kunsthaus Aarau / Anonyme Schenkung

Sophie Taeuber-Arp (1889-1943) ist im Aargauer Kunsthaus eine grosse Ausstellung gewidmet.

Sophie Taeuber-Arps genreübergreifendes avantgardistisches künstlerisches Schaffen sei eine Pionierleistung für die Moderne gewesen, schreiben die Kuratoren der Ausstellung. Sie schuf ein umfassendes Werk in den Bereichen Design, Malerei, Textilien, Zeichnung, Plastik, Architektur, Tanz und Szenografie. Als 27-jährige erhielt Sophie Taeuber-Arp ihren ersten grossen Auftrag als Innenarchitektin für die Gestaltung der Aubette, ein modernes Unterhaltungszentrum in Strassburg, den sie zusammen mit Theo van Doesburg und ihrem Mann Hans Arp ausführte.

Am Donnerstag, 16.10. findet im Foyer des Kunsthauses die Tanz- und Textperformance «Sophie tanzte und träumte» für drei Tänzerinnen und einen Schauspieler statt. Gelesen werden Texte von Hans Arp, Kurt Schwitters und Max Bill, in dessen Haus Sophie Tauber-Arp tragischerweise an einer Kohlenmonoxidvergiftung mit nur 54 Jahren verstarb.

Sophie Taeuber-Arp, Selbstportrait in Strassburg, 1926

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