Kontinuität und Erneuerung

Elias Baumgarten
22. August 2019
Von links nach rechts: Axel Beck, Konrad Mäder Labhart, Tobias Auch, Michael Frey (Foto: Lucas Peters)

atelier ww ist ein alteingesessenes Zürcher Büro, das mit vielen Bauten die Limmatstadt mitgeprägt hat. Es besteht seit fast fünf Dekaden. Mittlerweile hat sich ein Generationswechsel vollzogen. Tobias Auch, Axel Beck, Michael Frey und Konrad Mäder Labhart haben das Steuer übernommen. Wir haben mit ihnen über ihre Haltung gesprochen und nachgefragt: Was hat sich mit dem Wechsel geändert, was ist geblieben?

Diskussionskultur und Teamgeist

Elias Baumgarten atelier ww blickt auf eine lange Geschichte zurück; es besteht seit Jahrzehnten und hat viele Gebäude in Zürich gestaltet. Heute schreibt ihr auf eurer Webseite, ihr seid ein junges und zugleich erfahrenes Büro. Ich nehme an, es hat sich einiges verändert seit der Übergabe. Doch was genau? Und wo seht ihr Kontinuität?

Tobias Auch Unsere Geschäftsadresse an der Asylstrasse ist geblieben und der Name atelier ww. Das war's, alles andere hat sich tiefgreifend verändert. Unsere Philosophie ist heute eine völlig andere als ehedem – sei es im Umgang mit unseren Bauherren, sei es in der Zusammenarbeit im Atelier und natürlich auch hinsichtlich der Architektur selbst. 

Konrad Mäder Labhart Das tönt jetzt sehr radikal. Ganz so einschneidend war der Wechsel nicht. Es gibt auch Kontinuität. Wir arbeiten schon sehr lange für atelier ww. Das hat uns geprägt. Unverändert blieb zum Beispiel das gute Verhältnis, das wir zu unseren Bauherren pflegen. Wir nehmen sie sehr ernst. Manche spannen schon seit vier Jahrzehnten mit atelier ww zusammen. In all den Jahren ist ein grosses, starkes Netzwerk gewachsen, das wir weiter pflegen und von dem wir sehr profitieren.

Axel Beck Die Arbeitsweise hat sich stark verändert. Das atelier ww ist kein Autorenbüro mehr. Im Vordergrund steht die Stärke als Team und unsere Architektur, die als Kollektivleistung entsteht. Eine ausgeprägte Diskussionskultur und flache Hierarchien sind Teil des Arbeitsprozesses. Bei unseren Projekten gibt es keine immer gleiche Handschrift, kein Schema F. Es soll sich keine Routine einschleifen. 

 

EB Ihren Teamspirit beschwören heute die meisten Büros gegen aussen, generell annähernd alle Unternehmen eigentlich. Doch hinter einem gut gehenden Architekturbüro steckt eine Menge harter Arbeit. Der Druck ist hoch. Der Arbeitsalltag ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Wie verwirklicht ihr euren Anspruch in der Praxis?

KML Es braucht natürlich Führung, Entscheidungen müssen irgendwann getroffen werden. Wir sind in jedes Projekt involviert. Aber dabei befinden wir uns stets auf Augenhöhe mit dem Team. So gelingt es, einen stetigen Austausch und Wissenstransfer zu stimulieren. Das ist extrem wichtig. Durch regelmässige Workshops pushen wir das noch weiter.
Gewiss: Architektur ist manchmal Knochenarbeit. Aber trotzdem darf der Spass nicht auf der Strecke bleiben. Bei uns gibt es viele gemeinsame Aktivitäten über die Arbeit hinaus, Wanderausflüge zum Beispiel, gemeinsame Essen oder ausführliches Töggelispielen im Büro.

TA Wir vier kommen alle aus dem Team und waren vor dem Wechsel schon als Projektleiter oder Entwurfsarchitekten für das atelier ww tätig. Wir sind nicht von aussen dazugestossen oder haben als Gründer etwas Neues aufgebaut. Das gute und unkomplizierte Verhältnis zu den Kolleg*innen konnten wir beibehalten. Wir gehen mit ihnen nach wie vor ein Feierabendbier trinken. Dass wir nun Geschäftsleiter sind, ist dabei weitestgehend gleichgültig. 
Es gibt wahrscheinlich nicht das «perfekte» Büro. So bestanden auch beim atelier ww erhebliche Defizite. Doch haben wir keine Analyse gemacht und strategisch-kühle Entscheidungen getroffen, sondern sind schlicht unseren Überzeugungen gefolgt. Früher haben die Mitarbeiter*innen oft nur ausgeführt und der Führung zugearbeitet. Dadurch ist viel kreatives Potenzial ungenutzt verpufft. 

AB Wenn ein Büro so lange besteht, schleifen sich Strukturen ein, die nicht immer ideal sind. Es gab, wie Tobias schon sagte, Mankos hinsichtlich der Bürostruktur und den Arbeitsprozessen, die wir angehen mussten. Wir haben dies als Antrieb und Motivation positiv gemünzt, um auch von aussen wieder als ein Büro mit zeitgemässer Haltung und starker Architektur wahrgenommen zu werden – eben «jung und erfahren».

Giessenareal, Dübendorf, Masterplan 2015 (Visualisierung: atelier ww)
Kontextuelle Dienstleistung

EB Was ist denn eure neue Haltung? Ihr sagt, eure Architektur gewinne ihre Kraft aus der kontextuellen Auseinandersetzung. Für mich klingt das nach einem Gemeinplatz, den ich täglich zu hören bekomme.

Michael Frey Ich hoffe doch, dass alle Architekt*innen sich mit dem Kontext auseinandersetzen. Das wäre essentiell. Klar ist das irgendwo ein Gemeinplatz. Wir haben lange diskutiert, ob wir das zum Beispiel auf unserer Webseite überhaupt schreiben sollen. Aber die Beschäftigung mit dem Kontext ist für unsere Architektur matchentscheidend. Darum muss es gesagt sein. 
Doch was meinen wir mit Kontext? Zunächst gilt es immer, auf die physische Umgebung zu reagieren. Wir machen keine objekthaften Architekturen, keine Solitäre, die sich lediglich selbstreferenzierend in den Vordergrund spielen und unser Ego befriedigen. Unser Ziel ist ein Weiterbauen und Stärken der Identität eines Ortes. Dessen Analyse, die Auseinandersetzung mit seinen baulichen, historischen, ökonomischen und sozialen Gegebenheiten steht für uns immer am Anfang eines Projekts. Daraus entwickeln wir unsere Entwurfsideen. Es gibt keine Geistesblitze, nur harte Arbeit. Gelingt dies, kommt ein Projekt gut und wird angenommen. Zweitens gibt es den Kontext in Form der Teamzusammensetzung, der beteiligten Fachplaner*innen, Handwerker*innen und Ingenieur*innen, der Bauherrschaft und der späteren Nutzer*innen. Natürlich reagieren wir beim Gestalten auch auf diesen.

Entwurf eines Hochhauses für das Hotel Terrace, Engelberg, Wettbewerb 2017 (Visualisierung: atelier ww)

EB Ihr habt 2017 für Engelberg ein Hotelhochhaus vorgeschlagen, mitten in einer hochalpinen Landschaft und einer sehr ländlichen Struktur…

MF Natürlich. In den Bergen darf man nur Chalets bauen? Es geht darum, für einen Ort den richtigen Bau zu entwerfen, auch wenn man damit aneckt. Die Aufgabe an dem Wettbewerb bestand darin, ein Grand Hotel zu erweitern. Der historische Altbau ist ein sechsstöckiges, grosses Haus mit starker Präsenz, welches unter den vielen Veränderungsmassnahmen der letzten Jahre auch gelitten hat. Der Bauplatz befindet sich zudem an einer Hangkante. Der Hang oberhalb ist im Massstab wesentlich grösser als das Hochhaus. Der Vorschlag einer Umverlagerung der Masse in die Vertikale ging ebenfalls einher mit einem restauratorischen Rückbau des Bestands. Auch das ist Kontextualisierung. Unter Berücksichtigung vieler Faktoren schien uns der Turm daher die beste Lösung. Und vor allem gewiss besser als eine Vielzahl neuer hang-verdichtender «Chalets».

Pflegeheim St. Peter Paul, Mauren, Liechtenstein, 2018 (Foto: Paul Trummer)

AB Ein weiteres Beispiel: Unser Pflegeheim in Liechtenstein (2018), zu dem ihr uns kürzlich befragt habt. Wir hatten es mit einem umfangreichen Raumprogramm zu tun. Allen war klar, dass jenes zwangsläufig zu einem Massstabssprung im Kontext führen würde. Die Umgebung ist ländlich, die Körnung klein, die bauliche Struktur offen. In der Setzung vollzieht das Gebäude einen volumetrischen Versatz, der die Fassadenlänge bricht und zwei vorgelagerte Freiräume entstehen lässt. Zudem haben wir unser Projekt durch den Umgang mit der Materialität und Referenzen an regionale Bautraditionen kontextualisiert und so den Wettbewerb gewonnen. Im Schwarzplan bricht unser Bau aus der übrigen Struktur aus, vor Ort jedoch nicht. Und das ist okay so.

Architekt*innen sind Dienstleister*innen

TA Physischer Kontext schön und gut, entscheidend ist aber immer auch die Bauherrschaft. Architektur ist die Dienstleistung schlechthin! Wir finden als Gestalter*innen innerhalb der spezifischen – zum Beispiel finanziellen – Rahmenbedingungen Lösungen für die Probleme unserer Bauherrschaften, an denen sie auf Jahrzehnte Freude haben sollen. Und um Missverständnissen vorzubeugen: Wir haben keine Kunden. Wir unterhalten ein kollegiales, partnerschaftliches Verhältnis zu unseren Bauherren. Wir stehen in einem intensiven Dialog miteinander. 

MF Allerdings müssen wir auch eine gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Gebäude bestimmen unser aller Umfeld auf sehr lange Sicht. Sie sind ungemein prägend für unseren Alltag. Und gerade im Wohnungsbau haben Projekte weitreichende soziale Folgen. Wir Architekt*innen sind auch Dienstleister an der Gesellschaft. 

 

EB Nun sind die Ziele und Wünsche einer Bauherrschaft nicht notwendig deckungsgleich mit dem, was gesellschaftlich sinnvoll erscheint. Wie geht ihr damit um?

TA An dieser Stelle trennt sich eben die Spreu vom Weizen. Man muss bereit sein, Überzeugungsarbeit zu leisten. Unsere Kernbotschaft ist, dass durch höhere architektonische Qualität langfristig bessere Renditen zu erzielen sind. Die Wertschätzung für gute Architektur wird in der Gesellschaft in den letzten Jahren merklich höher. Es gibt eine wachsende Bereitschaft, dafür etwas höhere Mietzinsen zu akzeptieren. Zudem bleiben glückliche Mieter*innen länger in ihren Wohnungen. Es ist hinlänglich bekannt, dass sich dies ökonomisch positiv auswirkt. Wir haben mit vielen Bauherren zu tun, die ehrgeizige Renditeziele verfolgen. Für solche Argumentationen sind sie – wenigstens zumeist – offen.

KML Wir zeigen unseren Bauherren durchaus auch auf, was ökonomisch schlicht sinnvoll wäre. Vielleicht bauen sie zum Beispiel in einem Quartier, in dem es schon ein ausgeprägtes Wohnangebot gibt, aber Gastronomie oder Einzelhandel fehlen noch, die man im Erdgeschoss unterbringen könnte – was nebenbei auch dem übrigen Viertel zugute käme. Man muss die Ziele und Wünsche der Auftraggeber ernst nehmen und Argumente finden, für die sie aufgrund ihrer Absichten zugänglich sind. Baukultur und Renditeorientierung widersprechen sich nicht zwangsläufig. Man kann mit der Vorgabe, eine hohe Rendite zu erzielen, gute wie schlechte Häuser bauen.

Mehrfamilienhaus, Zürich-Witikon, 2019 (Visualisierung: atelier ww)
Inspirationsräume

EB Lasst uns etwas springen und über eure Inspirationsquellen sprechen. Was ist das Futter für eure Kreativität?

AB Ich glaube, es ist wichtig sich ein themenübergreifendes Interesse, eine ständige Wissbegierigkeit und eine fast kindliche Faszination zu bewahren. Das ist mit Sicherheit einer der Grundpfeiler für Kreativität. Inspiration finden wir in Themen, Atmosphären und Eigenheiten, die am Ort vorhanden sind, und natürlich in gebauten Beispielen, in typologischen und semantischen Referenzen.
Aktuell beobachten wir, dass wieder wild und unverhohlen referenziert wird. Es findet zum Beispiel eine gewisse Neuinterpretation von postmodernen Gestaltungsprinzipien statt. Das finden wir interessant. Die Arbeit mit Brüchen und Fragmenten hat wieder Konjunktur. Viele Gestalter*innen sind zur Einsicht gelangt, dass monotone, synthetische Quartiere nicht funktionieren. Die Stadt braucht Abwechslung, Brüche, partizipative Freiräume und an manchen Stellen darf sie auch «hässlich» sein. 
Zugleich zeigt sich aber, dass die Intervalle in denen neuen Tendenzen und Strömungen einander folgen immer kürzer werden; oft dauern sie nur noch wenige Jahre. Das finde ich schwierig. Architektur sollte nicht wie Mode auf ein genaues Jahr zurückdatierbar sein. Wir finden Architekturen dann spannend, wenn sie zwar den Zeitgeist widerspiegeln, aber doch eigenständig und erhaben sind. Ein Haus sollte nachhallen, ohne zu laut zu werden. Die bewusste Auseinandersetzung mit Grundtypologien, das Arbeiten mit gezielt angewendeten Gegensätzen, subtilen Unregelmässigkeiten und Paradigmenwechseln interessiert uns sehr und ist Teil unserer Entwurfshaltung, da dies zu Spannungsfeldern und einem Dialog zwischen dem Typischen und dem Spezifischen führt.

TA Mein Lieblingsbuch ist «S, M, L, XL» von Rem Koolhaas. Als Student habe ich es regelrecht verschlungen. Nachhaltig beeindruckt hat mich die Architekturbiennale von Venedig im Jahr 2014, die Koolhaas kuratiert hat. Ihr Thema war «Fundamentals». Es zeigte sich: Die Grundbausteine der Architektur – Türen, Treppen, Fenster und dergleichen – sind schon längst erfunden. Der Umgang mit ihnen entscheidet über Architekturqualität. Es gibt keine wirklich schlechte Architektur, solange die Ausgestaltung und Verwendung dieser Elemente sitzt.

MF Entschuldigung, da muss ich jetzt doch intervenieren. Ich finde es viel inspirierender, sich für einmal nicht mit Architektur zu befassen. Geht doch mal in eine Kunstausstellung, eine Bar oder von mir aus im Sommer in die Badi. Solche Eindrücke sind extrem wertvoll! Wir bauen für die Menschen, sie sollen im Zentrum stehen – da hilft es, die Gesellschaft zu beobachten. Wir Architekt*innen hängen viel zu sehr in unserer Filterblase fest. Wie oft wart ihr schon in einer Stadt und habt euch regelrecht gezwungen gefühlt, das örtliche Architekturmuseum oder bestimmte Bauten zu besuchen?

Umbau C&A Warenhaus, Zürich, 2019 (Visualisierung: atelier ww)

EB Dennoch habt ihr eine grosse Bibliothek und seid Abonnenten vieler Architekturzeitschriften. Auch für unseren Schweizer Newsletter habt ihr euch eingeschrieben. Welche Rolle spielen Fachmedien für euch als Informations- und Inspirationsquelle?

TA Als Student habe ich mir alle Hefte gekauft, die ich bekommen konnte. Ich verlor mich regelrecht in ihnen. Sie gaben mir Inspiration und Orientierung. Für meine Entwicklung waren sie extrem wichtig. Auch heute blättere ich einige noch gerne durch. Doch ich befasse mich längst nicht mehr so intensiv mit ihnen wie früher als junger Architekt. Heute konsumiere ich vor allem Onlinemedien. Ich schätze die Kompaktheit und Verständlichkeit der Berichte sowie ihre Aktualität. 

AB Ich lese nach wie vor gerne Printmagazine. Neben archithese und Hochparterre auch die Arch+, da sie sehr analytisch über die gesellschaftlichen und politischen Schnittstellen zur Architektur berichtet.

KML Ich habe Mühe mit der Fachpresse. Architektur muss zu allen Menschen getragen werden. Sie verständlich zu informieren und in einen Diskurszusammenhang mit der Architekturszene zu bringen, geschieht wenig bis gar nicht. Dabei wäre das so wichtig für die Akzeptanz unserer Arbeit. Bestimmt könnten viele Ängste und Ressentiments abgebaut werden. Alle Medien, die ich kenne, richten sich fast ausschliesslich an Architekt*innen. Und auch die meisten Anlässe sind auch nur für sie gemacht. Ihr müsst raus auf die Strasse! Andere machen es vor: Das Architekturforum Winterthur zum Beispiel hat voriges Jahr einige öffentliche Führungen organisiert. Neben Architekt*innen hat daran vor allem die jeweilige Quartierbevölkerung teilgenommen. Es entstanden dabei sehr fruchtbare Diskurse in Alltagssprache ohne akademische Allüren. Es gab auch Anlässe in Winterthurer Schulen und Kindergärten. Es war wahnsinnig inspirierend, mit welchen Fragen und Ideen die Kinder und Jugendlichen kamen. Wunderbar wäre, fände bald viel mehr dergleichen statt.

EB Danke für die Anregung und Kritik. Wir nehmen sie als Ansporn, auch künftig die Artikel in unseren internationalen eMagazinen für alle offen und verständlich zu halten.

Tobias Auch stammt aus Stuttgart. Er studierte Architektur an der Universität Stuttgart. 2007 absolvierte er ein Praktikum bei Benthem Crouwel Architects in Amsterdam. 2008 erhielt er sein Diplom an der Universität Stuttgart für eine Arbeit, die in Kooperation mit der TU Delft entstand. 2008 bis 2013 arbeitete er bei webereinhardt Generalplaner in Zürich als Architekt und Projektleiter. Seit 2013 ist er Projektleiter im atelier ww und seit 2015 Mitglied der Geschäftsleitung. 
 
Axel Beck ist gebürtiger Dortmunder. Sein Architekturstudium absolvierte er an der TU Braunschweig und der Accademia di Architettura di Mendrisio. 2006 erhielt er den Taut Preis und ein DAAD Stipendium. Zwischen 2006 und 2010 war für 1100architect in New York und Herzog & de Meuron in Basel tätig. Von 2010 bis 2015 war er Assistent am Entwurfslehrstuhl von Walter Angonese an der USI-AAM in Mendrisio. Seit 2015 arbeitet er im atelier ww, seit Anfang 2019 ist er Mitglied der Geschäftsleitung.
 
Michael Frey ist in Davos aufgewachsen. Er studierte Architektur an der ETH Zürich und dem Harvard-GSD. Von 2012 bis 2013 absolvierte er das MAS Real Estate, CUREM an der Universität Zürich. In den Jahren 2000 und 2001 war er Praktikant bei Herzog & De Meuron in Basel. Zwischen 2002 und 2008 arbeitete er erstmalig im atelier ww. Von 2008 bis 2015 war er mit dem Büro Heuberger Frey Architekten in Zürich selbstständig. Seit Januar 2015 ist er Mitglied der Geschäftsleitung beim atelier ww.
 
Konrad Mäder Labhart stammt aus Bern. Er studierte Architektur an der ETH Zürich und EPF Lausanne. 2002 erhielt er einen Forschungsauftrag am ETH Wohnforum und war für Boesch Architekten in Zürich tätig. In den Jahren 2003 und 2004 arbeitete er für Martin Gautschi Architekt in Zürich. 2005 bis 2006 leitete er für Spurbreite Stadtführungen und arbeitete an kulturellen Projekten mit Spurbreite Kultur. 2006 bis 2009 war er für Rütti&Partner Architekten in Zürich tätig. Seit 2010 ist er bei atelier ww und seit 2015 Vorsitzender der Geschäftsleitung. Er engagiert sich beim Forum Architektur Winterthur und dem Alumni Sinfonieorchester in Zürich.

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