Architecture Matters!

Susanna Koeberle
16. September 2020
Pro Helvetia möchte den Architekturdiskurs fördern. (Illustration: Maria Rehli) 

Pro Helvetia reagiert mit der Ausschreibung «Architecture Matters» auf die Verschiebung der Architekturbiennale von Venedig. Die Schweizer Kulturstiftung möchte damit innovative Projekte im Bereich Architektur unterstützen. Gesuche können bis am 1. November 2020 eingereicht werden.

Im Bereich Architektur fördert die Schweizer Kulturstiftung verschiedenste Projekte im In- und Ausland wie Ausstellungen oder Publikationen. Zudem ist sie für die Organisation der Schweizer Beiträge an der Architekturbiennale in Venedig zuständig. Aufgrund der Verschiebung der diesjährigen Biennale will Pro Helvetia mittels der ausserordentlichen Ausschreibung «Architecture Matters» innovative Projekte im Bereich Architektur unterstützen. Bereits bei seinem Antritt betonte Direktor Philippe Bischof seinen Wunsch, vermehrt auch den Architekturdiskurs zu fördern.  

Durch die Ausschreibung sollen neue Vorhaben mit einem einmaligen finanziellen Beitrag unterstützt werden, welche die Reflexion über, die Recherche zu und die Vermittlung von Architekturthemen jenseits akademischer Forschung leisten. Zudem können auch Projekte zur Vertiefung von bereits bestehenden Initiativen eingereicht werden. Möglich sind sowohl Projektvorschläge im theoretischen Bereich als auch solche zu praktischen Fragestellungen des Architekturschaffens. Darüber hinaus sollen öffentlichkeitswirksame Massnahmen Unterstützung finden, die den Wissensaustausch über Architektur aktivieren. Mit der Ausschreibung will Pro Helvetia die kreative Praxis und die Autor_innenrolle der Architekturschaffenden stärken sowie den Diskurs über Architektur und deren gesellschaftliche Relevanz ganz allgemein fördern. Pro Helvetia vergibt Beiträge zwischen CHF 5'000 und maximal 25'000 an mehrere Projekte.

 

 

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