Architekturpreis Kanton Zürich 2019

Manuel Pestalozzi
13. Dezember 2019
Die Wohnüberbauung Hagmann-Areal in Winterthur zählt zu den ausgezeichneten Projekten. (Foto: Andrea Helbling, Arazebra Zürich)

Die Stiftung für die Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zürich prämierte am 10. Dezember 2019 zum sechsten Mal herausragende Projekte im Kanton. Im Zürcher Toni-Areal wurden drei Auszeichnungen sowie vier Anerkennungen übergeben.

Träger der Stiftung für die Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zürich sind der Kanton mit der Baudirektion, die Zürcher Kantonalbank sowie die Ortsgruppen Zürich des Bundes Schweizer Architekten (BSA) und des Schweizerischen Werkbundes. Das Interesse am Preis war gross: Die siebenköpfige Jury hatte 93 Bauten aus den Jahren 2016 bis 2018 zu begutachten. Sie wurden hinsichtlich ihrer städtebaulichen, architektonischen und freiräumlichen Qualität beurteilt. In die engere Wahl kamen 19 Projekte, welche die Jury besichtigte. Nominiert wurden schliesslich 16. Die «beispielhaftesten» unter ihnen kamen in die Ränge. Ein Stadt-Land-Gleichgewicht stellte sich dabei nicht wirklich ein: Von den sieben ausgezeichneten Projekten stehen je eines in Winterthur und Uster sowie drei in der Stadt Zürich.

Eine weitere Auszeichnung ging an die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage «Halden» in Glattbrugg. (Foto: Andrea Helbling, Arazebra Zürich)
Die Preisträger

Wohnüberbauung Hagmannareal, Winterthur
Architektur: ARGE Hagmann-Areal: weberbrunner Architekten und Soppelsa Architekten, Zürich
Bauherrschaft: Fritz Hagmann, Winterthur

Erweiterung und Sanierung Schulanlage «Halden», Glattbrugg
Architektur: Guignard & Saner Architekten, Zürich
Bauherrschaft: Stadt Opfikon

Wohnhaus Waldmeisterweg, Zürich
Architektur: Lütjens Padmanabhan Architekten, Zürich
Bauherrschaft: Stiftung PWG, Zürich

Die dritte Auszeichnung ging an das Wohnhaus «Waldmeisterweg» in Zürich. (Foto: Andrea Helbling, Arazebra Zürich)
Die Anerkennungen

Ausbau Bahnhof Oerlikon
Architektur: 10:8 Architekten, Zürich
Bauherrschaft: SBB und Stadt Zürich, Tiefbauamt

Genossenschaftshäuser Flarzett, Elsau
Architektur: Staufer & Hasler Architekten, Frauenfeld
Bauherrschaft: Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft GWG, Winterthur

Erweiterung Schulhaus Krämeracker, Uster
Architektur: Boltshauser Architekten, Zürich
Bauherrschaft: Primarschulpflege Uster

Freilager Albisrieden, Zürich
Städtebauliches Leitbild und Masterplan: Marcel Meili, Markus Peter Architekten, Zürich
Gebäude: Rolf Mühlethaler Architekt, Bern | office haratori, Zürich mit Office Winhov, Amsterdam | Marcel Meili, Markus Peter Architekten, Zürich
Bauherrschaft: Freilager AG, Zürich

Der Ausbau des Bahnhofs Oerlikon in Zürich erhielt eine Anerkennung. (Foto: Andrea Helbling, Arazebra Zürich)
Die Genossenschaftshäuser «Flarzett», Elsau, kombinieren im Namen die traditionellen Flarzhäuser mit der feinen Klinge des Floretts. Sie wurden ausgezeichnet. (Foto: Andrea Helbling, Arazebra Zürich)
In Uster überzeugte die Jury die Erweiterung des Schulhauses Krämeracker. (Foto: Andrea Helbling, Arazebra Zürich)
Mit dem Freilager in Zürich gab es auch für eine ganze Überbauung eine Anerkennung. (Foto: Andrea Helbling, Arazebra Zürich) 

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