Blick hinter die Kulissen

Elias Baumgarten
20. November 2019
Foto: Emin C. Homalioglu

Student*innen der HEIA Fribourg besuchten gestern unsere Redaktion. Sie nehmen am Workshop «Éditer l’architecture #2. Les revues d’architecture en Suisse» teil, der in dieser Woche stattfindet. In dessen Rahmen sind sie in den Redaktionen verschiedener Schweizer Architekturmedien zu Gast, um deren Arbeitsweisen kennenzulernen und Gemeinsamkeiten wie Unterschieden nachzuspüren.

Wie arbeiten eigentlich Architekturjournalist*innen? Und wie funktionieren Schweizer Architekturmedien hinter den Kulissen? Wie sind ihre Redaktionen organisiert, welche Aufgaben müssen sie stemmen? Welchen Herausforderungen sehen sie sich gegenüber? Und woher kommt eigentlich überhaupt das nötige Kapital? Diese Fragen stehen beim Workshop «Éditer l’architecture #2. Les revues d’architecture en Suisse» der HEIA Fribourg im Fokus, der vom 18. bis zum 22. November 2019 unter Leitung von Isabel Concheiro Guisan stattfindet.

An zwei Tagen besuchen die Teilnehmer*innen Redaktionen in der Deutsch- und Westschweiz. Gestern waren sie bei Hochparterre, archithese, werk, bauen + wohnen, trans und Swiss-Architects.com zu Gast, heute stehen Visiten bei la, Transfer, Faces, Tracés und L’Atelier auf dem Programm. Anschliessend werden die gesammelten Eindrücke in der zweiten Wochenhälfte in drei Workshops nachbereitet.

Bei uns wollten die Student*innen insbesondere mehr über die Unterschiede zwischen Print- und Onlinemedien lernen. Sie erfuhren zudem Details über die internationale Einbettung von Swiss-Architects.com in das Netzwerk von PSA Publishers und die Zusammenarbeit unserer Redaktionsteams in aller Welt, von New York über Madrid und Zürich bis Tokio. Auch erhielten sie einen Eindruck vom IT-Aufwand, der hinter einer grossen internationalen Online-Plattform steckt. Ferner interessierte sie, welche Rolle UX- und UI-Design spielen, für das Leseverhalten im Internet und den Einfluss der Publikationsform auf die journalistische Arbeit. Aber auch Fragen zur inhaltlichen Setzung, zum Themen- und Sprachmix sowie zur Zusammenarbeit mit externen Autor*innen wurden beantwortet.

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