David Bowie (1947 bis 2016)

Jenny Keller
11. Januar 2016
David Bowie 1976. Bild via Boleromagazin.ch

Heute morgen erreichte die Welt die Nachricht, dass David Bowie mit 69 Jahren verstorben sei. Das ist nicht primär eine (traurige) News aus der Welt der Architektur. Doch wenn man will, schon.

Architekten hören David Bowie. Das haben sie immer schon getan, werden sie im Moment etwas mehr tun, und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Mein Klingelton während des Architekturstudiums war das Intro von «Cat People», die MAS-Studenten Landschaftsarchitektur, die in der gleichen Baracke auf dem Hönggerberg waren wie wir im dritten Jahr hörten ständig «Life on Mars», und das alles spielte sich in den Nullerjahren ab. Es dürfte davor und danach nicht anders gewesen sein. Bowie war zu jeder Zeit cool, war anders und trotzdem am Radio zu hören, er war nie Mainstream, hatte stets ein Konzept in seinem Anderssein und sah dabei gut aus. Oder fiel zumindest auf.

Bowie hatte in einem seiner unbekannten Lieder auch über Architektur gesungen, nämlich auf dem Album «1.Outside» aus den Neunzigern, das es (meiner Meinung nach) in keine Best-Of-Liste schaffen wird. Aber auch das ist Bowie: Die Meinungen über sein bestes Album sind so divers wie seine begeisterten Kritiker. Der Song «Thru These Architects' Eyes» wird wohl definitv auf keiner Playlist erscheinen, die nun kursieren und die man hören sollte die nächsten Tage. Zum Beispiel die Sendung Sounds auf SRF3 heute Abend.

  Melancholisch sein geht zu diesem Lied (auch auf keiner Liste zu finden) am Besten:

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