Digitalisierte Kunstdenkmäler

Manuel Pestalozzi
10. September 2019
Auch vergriffene Bänder der Reihe «Die Kunstdenkmäler der Schweiz» lassen sich am Laptop aufschlagen. Und es kommt noch mehr! (Foto: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte)

Die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) startet durch: Mit dem Projekt «KdS-online» macht sie all ihre Inhalte in einer digitalen Datenbank kostenlos und für alle zugänglich.

Am Anfang war die Buchreihe «Die Kunstdenkmäler der Schweiz» (KdS). Sie ist über 92 Jahren auf 137 Bände angewachsen. Mit dem Projekt «KdS-online» gelangt das in ihnen gesammelte und strukturierte Wissen jetzt ins Netz. Nicht weniger als 65'000 Seiten und 65'000 Abbildungen werden nach und nach elektronisch aufbereitet. Dies ist auch insofern sinnvoll, als mehrere Bände bereits vergriffen sind.

Das Projekt ist auf die kommenden acht Jahre ausgelegt: 2027, zum 100-jährigen Bestehen der Reihe, soll die vollständige Digitalisierung erreicht sein. Mit «KdS-online» setzt die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) den vor zehn Jahren bereits eingeschlagenen «digitalen Weg» konsequent fort: Mit ihren interaktiven eBooks, dem 3D-Projekt «360° Swiss Heritage» und den Smartphone-Apps «Swiss Art To Go» und «EuropeArt To Go» sieht sich sich die GSK als schweizerweit führend in einem Bereich, der Kultur und Innovation verbindet.

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