ECAL & Aesop

 Susanna Koeberle
13. Juli 2018
Entwurf «Collusion» von Georg Foster. Bild: Calypso Mahieu
Studierende der ECAL haben für die Marke Aesop Duftlampen und Reisesets entworfen. Ihre Interpretation reicht von verspielt bis sachlich.
Seit 10 Jahren gibt es die Marke Aesop schon in der Schweiz: Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, hat sich die australische Firma etwas Besonderes ausgedacht. Ihr Interesse für intelligentes Design bekräftigte Aesop durch eine Zusammenarbeit mit der renommierten Talentschmiede ECAL. Unter der Leitung des Professors und Designers Tomás Král haben 17 Studierende des Masterstudiengangs Design for Luxury and Craftsmanship verschiedene Objekte entwickelt. Dabei sollte zwei unterschiedliche Accessoires entworfen werden: ein Reisenecessaire oder eine elektrische Duftlampe. Ein weiteres Briefing bestand drin, dass die Produkte vegan sein sollten. Nach einer Einführung durch Aesop machten sich die Studierenden ans Werk. 20 Projekte (11 davon Diffuser) wurden nach dem Workshop schliesslich ausgewählt.
Reisenecessaire «Kago» von Takako Sonoda. Bild: Calypso Mahieu
Die Resultate sind ganz unterschiedlich ausgefallen, sowohl was die Formensprache als auch was die Materialisierung betrifft. Gerade die Duftlampen scheinen die Kreativität der Designer und Designerinnen besonders angestachelt zu haben. Holz Kork, Keramik, Glas oder Metall wurden verwendet. Die Stücke haben Objektcharakter und taugen deswegen nebst ihrer primären Funktion als Duftspender durchaus auch zu Dekorationszwecken. Lucas Pouly kreierte sogar Schmuck als Duftträger. Ob einzelne Prototypen allenfalls ins Sortiment aufgenommen werden, steht noch nicht fest. Bis Ende Woche können die Kreationen noch im Aesop Store im Zürcher Niederdorf begutachtet werden, danach reist die Ausstellung nach Lausanne weiter.
«Ventyl» von Oubadah Nouktah. Bild: Calypso Mahieu

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