Ein Grundstein für den Baloise Park

16. Juni 2017
Blick nach Süden, zum Centralbahnplatz, rechts erhebt sich der Turm des Baloise Park. Bild: baloisepark.ch
Am 15. Juni wurde er gelegt, zum Startschuss der Hochbauarbeiten für das erste Gebäude, dem Hochhaus der Architekten Miller & Maranta aus Basel. Bis 2020 soll vis-a-vis des BIZ-Paraboloids ein kleiner Cluster entstehen.
Für einmal bezeichnet der Firmenname im Stadtplan nicht eine Sportstätte sondern den Firmensitz der Namensgeberin. Auf dem trapezförmigen Geviert zwischen zwischen Aeschengraben, dem abgwinkelten Parkweg und der Nauenstrasse entstehen drei neue, freistehende Gebäude. Der vom Verkehr umbrauste Eckbereich Aeschengraben/Nauenstrasse wird als Plaza ausgestaltet. Beim Park, von dem die Rede ist, muss es sich um die Elisabethenanlage handeln, die jenseits des Aeschengraben liegt und mit dem Projekt eigentlich nichts zu tun hat.
 
Das 89 Meter-Hochhaus von Miller & Marante wird künftig das 5-Sterne-Hotel Mövenpick mit 264 Zimmern beherbergen. Die obersten sieben von insgesamt 24 Etagen sind vermietbare Büroflächen vermietet. «Mit den geplanten Gebäuden entstehen 1'300 neue Büroarbeitsplätze. Zusammen mit dem bestehenden Bürogebäude der Baloise am Aeschengraben 21 werden die Neubauten rund 2'700 Mitarbeitenden ein zeitgenössisches und innovatives Arbeitsumfeld an hervorragender Lage bieten», freut sich Martin Wenk, ehemaliges Mitglied der Baloise-Konzernleitung, der während der ganzen Bauzeit den Lenkungsausschuss leitet.
 
Zum Cluster gehören ausserdem ein neuer achtgeschossiger Hauptsitz der Baloise von Diener & Diener und ein Bürogebäude von Valerio Olgiati. Bereits Anfang 2018 wird auch mit den Bauarbeiten für sie begonnen. Die Baubewilligungen liegen bereits vor. 2020 sollen dann alle Gebäude des Baloise Park, der im Charakter entfernt an Zürichs Europaallee erinnert, bezugsbereit sein.

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