Ein zweites Leben statt Trümmer

 Jenny Keller
4. Januar 2018
Bild: Iwan Baan
Der Serpentine Pavilion 2017 von Diébédo Francis Kéré zieht um. Und zwar nach Malaysia.
Die Serpentine Galleries haben bestätigt, dass der Pavillon von 2017 an die Galerie Ilham in Kuala Lumpur verkauft wurde. Ilham suche nun einen Standort für den Pavillon im Umland von Kuala Lumpur, schreibt dezeen. Scheinbar ist eine Voraussetzung für den Erwerb der Pavillons durch die Serpentine Galleries, dass sie nach ihrem Sommereinsatz in London verkauft werden können. Der Pavillon 2016 von Bjarke Ingels wurde an den kanadischen Entwickler Westbank verkauft, und steht nun in Vancouver. Der 2015er-Pavillon von SelgasCano zog nach Los Angeles um, und Smiljan Radićs Pavillon von 2014 befindet sich heute in der Galerie Hauser und Wirth in Somerset, England.

Anders geht es den Pavillons der Weltausstellung in Mailand 2015: Sie seien isolierte Details, Trümmer, die nicht in der Lage sind, zu dem Ganzen zurückzukehren, zu dem sie einst gehörten, schreibt Martí Peran in einem Essay auf Transfer.

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