Ersatzdroge

 Jenny Keller
11. Januar 2018
Das «Substitute Phone» gibt es in fünf Ausführungen je sieben Mal. Bild: Leonhard Hilzensauer
Vielleicht ist ein Vorsatz fürs neue Jahr ja, dass man weniger auf sein Smartphone starren will. Das «Substitute Phone» kann helfen, falls die Entzugserscheinungen zu schmerzhaft sein sollten.
Früher nahm man den Rosenkrank zur Hand, heute das Smartphone. Sei es aus purer Langweile, oder weil man beim Bedienen des «Devices» höheren Sinn erfährt (früher Spiritualität, heute ein «Match» auf Tinder). Das «Substitute Phone» von Klemens Schillinger kombiniert Smartphone und Rosenkranz, und befriedigt mittels in das Gehäuse eingesetzter Steinkugeln die motorischen Bewegungen, die man beim Scrollen, Zoomen und Wischen auf seinem Telefon macht. 

Die wahrlich künstlerischen Objekte sind in in einer Serie von sieben Stück, jede «Bewegung» gibt es also sieben Mal, erhältlich und wurden vom Produktdesigner Klemens Schillinger für eine Ausstellung im Rahmen der Vienna Design Week 2017 mit dem Titel «Offline - design for the (good old) real world» entworfen.
Bild: Leonhard Hilzensauer
Bild: Leonhard Hilzensauer

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