Lebensraum Metalli

Manuel Pestalozzi
28. August 2019
Blick über die Metalli hinweg in Richtung Bahnhof Zug (Foto: Zug Estates)

Mit einer kürzlich unterzeichneten Planungsvereinbarung wird für die Metalli im Zentrum der Stadt Zug das gemeinsame Vorgehen zwischen der Zug Estates und der Stadtbehörde verbindlich geregelt.

Die Metalli an der Baarerstrasse, der zentralen Hauptverkehrsachse von Zug, war schon immer ein wichtiger Teil der Stadt: Früher als Industriestandort an der Peripherie des damaligen Siedlungsgebiets, heute als urbane «Einkaufs-Allee» und Ort der Begegnung im Zentrum. Um dieses geschichtsträchtige Areal fit zu machen für die nächsten Dekaden und auf neue und künftige Bedürfnisse auszurichten, will die Zug Estates ihre Immobilien im Lebensraum Metalli mittelfristig neu gestalten. Dabei steht die bessere Nutzung des bestehenden Potenzials im Vordergrund – sowohl in städtebaulicher als auch wirtschaftlicher Hinsicht.

Das Metalli-Areal umfasst die Zentrumsüberbauung Metalli mit über 50 Geschäften, Büro- und Wohnflächen, den beiden führenden Businesshotels Parkhotel Zug und Hotel City Garden sowie weiteren Wohn- und Geschäftsliegenschaften. Sie sind mehrheitlich im Besitz der Zug Estates. Die gedeckte «Einkaufs-Allee» Metalli stammt aus dem Jahr 1987 und basiert auf einem Entwurf der renommierten Zuger «Modernisten» Leo Hafner und Alfons Wiederkehr. Es ist ein geglückter städtebaulicher Eingriff, der sich als Einkaufs- und Begegnungsstätte bewährt.

Zug Estates nennt den Zeitpunkt für eine Neugestaltung ideal. Bei der «Einkaufs-Allee» und dem Parkhaus bestehe Erneuerungsbedarf, die Attraktivität des Standorts Zug und die Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsraum seien ungebrochen hoch. Um einen Begegnungsort mit grösstmöglichem, nachhaltigem Nutzen für alle zu gestalten, soll die Bevölkerung der Stadt während des gesamten Planungsprozesses miteinbezogen werden. Dazu bietet Zug Estates noch bis zum 7. September 2019 eine erste öffentliche Dialogmöglichkeit in Form einer Ausstellung in der Metalli an.

Die «Einkaufs-Allee» soll aktualisiert werden. (Foto: Roland zh via Wikimedia Commons)

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