Manifesta-Puzzle

Manuel Pestalozzi
26. Februar 2019
Mehr als nur Papier – The Grand Puzzle als Workshop. Bild: MVRDV/The Why Factory

2016 war sie in Zürich, 2018 in Palermo. 2020 findet die Kunstbiennale Manifesta in Marseille statt. Als Vorbereitung präsentierte ein Team um den niederländischen Architekt Winy Maas ein Puzzle.

Kleine Brötchen hat man weiss Gott nicht gebacken - Winy Maas mit seinem Büro MVRDV und The Why Factory präsentierten anfangs Februar The Grand Puzzle, eine 1'200 Seiten dicke interdisziplinäre Studie über die Grossregion Marseille. Mit von der Partie waren Studentinnen und Studenten der École nationale supérieure d'architecture de Marseille (ENSA) und der Ecole supérieure d'art et de design Marseille-Méditerranée (ESADMM). Zum gesammelten Wissen gehören eine Analyse mittels Interviews und Raumdaten sowie, darauf basierend, Anregungen für urbane Interventionen während der Manifesta, die vom 7. Juni bis am 1. November 2020 dauern wird, aber auch darüber hinaus.

In La Friche la Belle de Mai, einer zum Kulturzentrum umfunktionierten ehemaligen Tabakfabrik, wurde das Puzzle bildhaft. Seine Schöpfer sehen ich ihm ein Werkzeug, mit dem sich die Bürgerinnen und Bürger des Potenzials ihrer Stadt gewahr werden können. Es ist in neun Kapitel gegliedert und lädt dazu ein, die Stadt kennenzulernen. Marseille weiss jetzt, was es zu tun hat, und die kulturinteressierte Welt wartet gespannt auf die Dinge, die da kommen werden.

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