Merian-Gärten werden noch schöner

10. Januar 2018
Ausschnitt aus dem Konzept von Fontana Landschaftsarchitektur. Die blaue Schraffur ist die berühmte Bartirissammlung. Bild: Fontana Landschaftsarchitektur
Die Christoph Merian Stiftung (CMS) schrieb für den Bereich Vorder Brüglingen der Merian Gärten einen zweistufigen Studienauftrag aus. Der Vorschlag von Fontana Landschaftsarchitektur hat sich durchgesetzt.
Die Irissammlung der Merian Gärten ist die grösste öffentlich zugängliche Sammlung von historischen Bartiris in Europa. Sie ist bei Irisexpertinnen und -experten weltweit bekannt. Der botanische Garten in Brüglingen, mit 18 Hektaren der grösste öffentliche Garten seiner Art in der Agglomeration Basel, bietet aber auch für weniger bewandertes doch spazierfreudiges Publikum zahlreiche Attraktionen.
 
Den Weg vom Landschaftsraum zum Garten, der mit der «Grün 80» einen besonderen Schub erhielt, gilt es nun weiterzugehen. Der Anfang wurde 2012 in Unter Brüglingen gemacht, mit den neuen Nutzgärten und Tiergehegen, der Kooperation mit Pro Specie Rara und dem Lehmhaus, wo heute die Vermittlung der Gärten zuhause ist. Nun geht es um die grossen Gartenanlagen in Vorder Brüglingen. Hier richtet die CMS zurzeit das neue Betriebszentrum in der Berrischeune ein. Im Ökonomiegebäude gegenüber soll ein Tagesrestaurant entstehen. Und insbesondere sollen die Gartenanlagen erneuert werden.
Die Berrischeune und die Bartirissammlung im aktuellen Zustand. Bild: CMS
Die Stiftung hat für diesen nächsten Entwicklungsschritt einen zweistufigen Studienauftrag ausgeschrieben. Die eingeladenen Landschaftsarchitekten waren: Fontana Landschaftsarchitektur GmbH, Basel; Bryum GmbH, Basel; Hager Partner AG, Zürich; Krebs und Herde GmbH – Landschaftsarchitekten, Winterthur; S2L Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich (Nachwuchs). Alle eingegangenen Arbeiten waren von sehr hoher und überzeugender Qualität. Die Jury hat sich nun entschieden, das Projekt des Teams Fontana zur Weiterbearbeitung zu empfehlen. Es ist mit einer Umsetzung in den kommenden Jahren zu rechnen.
Gesamtplan zum Leitkonzept. Bild: Fontana Landschaftsarchitektur

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