Neuer Auftritt, neuer Speicher

Manuel Pestalozzi
4. Februar 2020
Grafik: Stiftung Ferien im Baudenkmal

Die Stiftung Ferien im Baudenkmal trennt sich nach über zehn Jahren vom Namen «magnificasa», unter dem historische Bauwerke an Feriengäste vermietet wurden. Zu diesem Anlass leistet sie sich ein neues Corporate Design – und einen 300 Jahre alten Speicher in Attiswil im Kanton Bern, der das Angebot bereichert.

Die Unterscheidung zwischen der Stiftungsarbeit unter «Stiftung Ferien im Baudenkmal» und der Ferienhausvermietung unter «magnificasa» ist Geschichte. Für einen einheitlichen und stärkeren Markenauftritt hat sich die Stiftung vom Namen «magnificasa» verabschiedet, um künftig unter einem Dach Baudenkmäler zu erhalten und erlebbar zu machen. Zu diesem Anlass wurde das bis anhin rechteckige Logo weiterentwickelt und auf ein pragmatisches Quadrat verschlankt. Es repräsentiere Authentizität, Tradition, Innovation und Qualität, so die Stiftung. Die Nutzerfreundlichkeit der Website wurde in Zusammenarbeit mit Stillhart Konzept verbessert, und der Auftritt für mobile Endgeräte optimiert.

Fast gleichzeitig konnte eine weitere Destination neu ins Angebot aufgenommen werden: ein alter Speicher in Attwiswil, an den Hängen des Jura. Der unter Denkmalschutz gestellte Massivbau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts war ein wichtiger Teil einer Hofstatt, die noch heute bewirtschaftet wird. Vorräte – Tücher, Dörrobst, geräuchertes Fleisch oder Brot etwa –, aber auch Wertsachen wurden darin aufbewahrt. Im ersten Obergeschoss befanden sich ausserdem eine kleine Küche und Schlafräume für die Knechte. Nun steht dort eine Ferienwohnung zur Miete. Bis zu fünf Personen finden Platz, sie können auf Wunsch aktiv am Hofleben teilnehmen. Im hauseigenen Bauernkiosk warten frische Produkte. Hausgemachtes Bauernbrot und Butterzopf gibt es auf Vorbestellung.

Der Kachelofen garantiert, dass sich die Gäste auch während der Wintermonate wohlfühlen werden. (Foto: Gataric Fotografie)

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