Pool vor der Linse

 Manuel Pestalozzi
4. Juni 2018
Fran Silvestre Arquitectos, House on the Cliff. Bild: Diego Opazo
Rein ins künstlich geschaffene, kühle Nass! Ein Bildband mit dem Titel «Der Swimmingpool in der Fotografie» widmet sich der Faszination Badekultur und dem Leben am Beckenrand in den letzten hundert Jahren.
«Der Swimmingpool war zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten spiessig, exotisch, vollkommen privat und lautstark öffentlich, Bedrohung und Segen zugleich. Das einfache Wasserbecken taugt – recht offensichtlich – zu jeder Art von Symbolismus, vom plumpen Sinnbild für Finanzkraft bis hin zu einer beinahe mystischen Fluidität von Bedeutungen – die riesige Pfütze an chlorversetztem Wasser beherbergt viele Erzählungen.»
 
So schreibt der Kulturprofessor Francis Hodgson im Vorwort von «Der Swimmingpool in der Fotografie» und unterstreicht den Swimmingpool als Schaustätte der Vielfalt. Auf über 200 Farb- und Schwarz-Weiss-Abbildungen wird dieser im Bildband umfassend und abwechslungsreich dargestellt und verzeichnet so selbst ein Stück Kulturgeschichte. Von den Jugendstilbadehäusern der Jahrhundertwende, über die Designgeschichte der amerikanischen Pools der 1950er Jahre, hin zu den zu Skateparks zweckentfremdeten Becken Kaliforniens in den 1970er Jahren – im Fotoband können Leserinnen und Leser genüsslich eintauchen in das Sehnsuchtsziel der heissen Tage.
Bild: GettyImages
DER SWIMMINGPOOL IN DER FOTOGRAFIE
Text von Francis Hodgson, Gestaltung von Tim Bisschop
23,00 x 27,00 cm, 240 Seiten, 200 Abb.
gebunden
€ 40,00
ISBN 978-3-7757-4408-9
HATJE CANTZ

 

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