Quartier de l’Etang

Manuel Pestalozzi
15. Oktober 2019
Diese fünf Gebäude mit kommerzieller Nutzung werden von Implenia realisiert. (Visualisierung: Urban Project)

Genfs Nordwesten ist im Umbruch. Das Quartier l’Etang in der Gemeinde Vernier ist Teil des «Grand projet Vernier Meyrin Aéroport». Entstehen soll ein 2000-Watt-Areal mit Lean Construction.

Der Name des neuen Quartiers weist auf den Étang des Tritons hin (Molchenweiher), ein Naherholungsgebiet in der Gemeinde Vernier. Das Gebiet wird eingegrenzt von grossen Strassen, einer Bahnlinie und der Autobahn, die den Flughafen von Genf erschliessen, sowie grossen Tanklagern im Südwesten. Im Norden des Planungsgebiets sollen entlang der Autobahn Büros, ein Hotel und Apartmenthotel, eine Tagesklinik, Wohnungen für Student*innen und Läden entstehen. Im Westen sind «Gebäude für personalextensive Aktivitäten» vorgesehen. In der Mitte plant der Kanton günstigen Wohnraum in Gebäudeclustern mit vier bis acht Geschossen. Baustart war bereits im Herbst 2017, bis 2021 sollen die Pläne umgesetzt sein

Mit von der Partie ist in Vernier auch Implenia. Kürzlich konnte das Unternehmen mitteilen, dass es nach Baufeld E, wo es als Totalunternehmer seit September 2018 rund 270 Mietwohnungen realisiert, nun auch den Zuschlag für fünf Gebäude mit kommerzieller Nutzung auf Baufeld A erhalten hat. Wie bei solchen Mitteilungen leider nicht selten der Fall, werden beteiligte Architekturbüros mit keinem Wort erwähnt. Das Projekt basiert auf einem Masterplan von Dominique Perrault Architecture, Bauherrin ist die PG Promotors SA, vertreten durch die Urban Project SA. In diesem Zusammenhang lassen sich die Namen folgender Büros entdecken: Favre & Guth Architectes, AAG+ Atelier d’Architectes Grivel & Cie und Groupe H Architecture et Ingénierie.

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