Wettbewerb zur Siedlung Hardau I entschieden

 Juho Nyberg
3. Juli 2018
125 neue Familienwohnungen in Zürich. Bild: zvg, (© nightnurse images, Zürich)
Der Wettbewerb für den Ersatzbau der Wohnsiedlung Hardau I aus den 1960er Jahren ist entschieden worden.
Die Wohnanlage nach den Plänen des Architekten Eberhard Eidenbenz umfasst 80 kleinräumige Wohnungen mit bescheidenem Ausbaustandard. Zudem besteht auf der Parzelle eine grosse Ausnutzungsreserve, die in Zeiten wie diesen natürlich nicht ungenutzt bleiben darf. So werden nun anstelle der bisherigen 80 Wohnungen neu deren 125 entstehen, dazu noch Dienstleistungs- und Gewerbeflächen, Ateliers und Kindergarten.

Gewonnen hat den Wettbewerb das Zürcher Büro Graber Pulver Architekten AG gemeinsam mit W+S Landschaftsarchitekten aus Solothurn. Gemäss der Mitteilung der Stadt schafft ihr Beitrag «Laurel & Hardy» «zum Hardaupark wie auch zu den bestehenden Wohntürmen der Siedlung Hardau II und den benachbarten Blockrandbebauungen eine neue, schlüssige Verbindung. Es besteht aus einem mehrflügeligen sechsgeschossigen Hofbau, der einen klaren Abschluss zum Hardaupark bildet und einem Zeilenbau, der den Blockrand an der Hardstrasse ergänzt. Die Wohnungen im Hofgebäude sind pragmatisch und klar in gemeinschaftliche und private Zonen gegliedert und mehrheitlich sogar dreiseitig ausgerichtet.»

Die Siedlung soll bis 2023 fertiggestellt sein, zuvor steht im Jahr 2021 noch eine städtische Abstimmung über den Objektkredit von rund CHF 66 Mio. an. Bei Zustimmung würden die Bauarbeiten noch im selben Jahr beginnen.
Volumenmodell des Projekts von Graber Pulver Architekten. Bild: zvg
Aussicht in die neue Siedlung. Bild: zvg (© nightnurse images, Zürich)

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