Zement am WEF

Manuel Pestalozzi
25. Januar 2019
Der Spiegel reflektiert die imposante Unterseite des Deckenelements. Bild: Block Research Group/ETH Zurich/Andrei Jipa

Im ETH Pavillion am WEF in Davos zeigten ETH-Forscher um Architekturprofessor Philippe Block anhand eines Prototyps, wie der Einsatz von digital fabrizierten und thermisch aktiven Deckenelementen in Gebäuden natürliche Ressourcen schont.

Hinter der Installation steht Prof. Dr. Philippe Block mit seiner Block Research Group am Institute of Technology in Architecture der ETH Zürich. Sie basiert auf dessen Technologien für materialeffiziente Betonkonstruktionen, wie sie auch bei der Unit «HiLo» am Forschungsgebäude NEST der Empa in Dübendorf erprobt werden. Die Gäste am WEF bekamen ein funktional integriertes Boden- und Deckensystem mit leichtem Betonskelett zu sehen. Das System ermöglicht erhebliche Einsparungen von natürlichen Ressourcen und reduziert dank eines integrierten Heiz- und Kühlsystems gleichzeitig den Energiebedarf eines Gebäudes signifikant.
 
Wesentlich am System, und hier kommt das Unternehmen Holcim ins Spiel, ist die Betonrezeptur. Sie enthält den neu entwickelten und ressourcenschonenden Zement «Susteno 3R». Dieser beruht auf einem hochwertig aufbereiteten Mischgranulat aus Rückbauprojekten und erfüllt gemäss seinem Erfinder Holcim alle Aspekte des geschlossenen Stoffkreislaufs. Hinsichtlich seiner Festigkeit könne er es mit anderen Konstruktionsbetonen im Hochbau aufnehmen, versichern seine Schöpferinnen und Schöpfer.

Verwandte Artikel

Vorgestelltes Projekt

idealice landschaftsarchitektur

Holzwohnbau D12 Seestadt Aspern, Wien

Andere Artikel in dieser Kategorie

Proaktiv
Heute
Bauen in den Bergen
vor 3 Tagen
Rekurs abgelehnt
vor 4 Tagen
Nomadisches Format
vor 5 Tagen
In Gefahr?
vor 5 Tagen