Casa Stutz

Das Fenster zum Hof

26. Januar 2012

Casa Stutz
2011

St. Niklausen LU

Auftragsart
Direktauftrag

Bauherrschaft
Privat

Architektur
ro.ma. roeoesli & maeder gmbh, dipl. architekten eth, Luzern
Projektleiter: Christian Maeder
Mitarbeiter: Philipp Röösli, Jsabelle Weibel

Fachplaner
Koepfli Partner, Landschaftsarchitekten BSLA, Luzern
Gmeiner AG, Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau, Luzern

Bauleitung
Blaser Schütz, Baurealisation und Kostenplanung GmbH, Luzern

Fotos
Franz Rindlisbacher, Zürich

ro.ma. roeoesli & maeder haben kürzlich ein Einfamilienhaus in St. Niklausen fertiggestellt. Christian Maeder wählt drei Zeichnungen und vier Fotos und beantwortet unsere fünf Fragen.

Zufahrt mit Eingangsfront

Worin liegt das Besondere an dieser Bauaufgabe?

Es ist der Versuch, eine Stimmung, welche der Bauherrschaft vorschwebte, mit den entsprechenden formalen Mitteln umzusetzen. Zentrale Rollen spielen dabei die Materialisierung sowie die Wechsel zwischen introvertierten Hofbereichen (als Sicht-/Einblickschutz) und den extrovertierten Ausblicken, Bezügen und Beziehungen zur parkähnlichen Umgebung. So wurde nicht das einzelne Detail, sondern die Gesamtstimmung des Hauses prioritär erarbeitet.

Situation mit Umgebungsprojekt

Welche Inspirationen liegen diesem Projekt zugrunde?

Diverse Aufenthalte in Kolumbien weckten die Faszination für die südamerikanische Architektur. Ein Aufenthalt in Bogotà und Buenos Aires während des Entwurfsprozesses hat sicherlich das Projekt inspiriert und die Angst genommen, mehrere Themen in einem Projekt nebeneinander funktionieren zu lassen.

Wohnraum – Verbindung zwischen den Geschossen und dem Aussenraum

Wie hat der Ort auf den Entwurf eingewirkt?

Die Parzelle liegt in einem gewachsenen Villenquartier in Seenähe, welches stark durchgrünt ist und einen grossen, alten Baumbestand aufweist. Der Entwurf soll sich dieser vorgefundenen Typologie unterordnen und versteht sich als klar definiertes Volumen, welches im Park eingebettet ist, analog den das Grundstück umgebenden Villenbauten.

Grundriss Erdgeschoss
Schnitt

Inwiefern haben die Bauträgerschaft oder die späteren NutzerInnen den Entwurf beeinflusst?

Die Bauherrschaft trat mit dem Wunsch an uns, ein Haus «mit tausend Ecken» zu realisieren, welches man nicht auf den ersten Blick begreifen soll. Die Herausforderung lag nun darin, die «1000 Themen» unter einen Hut zu bringen und als Gesamtidee in den Entwurf einfliessen zu lassen.

Blick vom Garten

Gab es bedeutende Projektänderungen vom ersten Entwurf bis zum vollendeten Bauwerk?

Wie bei fast allen Projekten mussten die Entwürfe aufgrund der Kosten angepasst und redimensioniert werden. Ursprünglich waren mehrere umbaute Höfe geplant. In einer Überarbeitung wurde dann versucht, die Hofidee beizubehalten, die Höfe aber nicht alle zu umbauen sondern unter Einbezug der Umgebung hofartige Bereiche zu schaffen.

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Kritiken!

Essbereich mit vorgelagerter Veranda

Casa Stutz
2011

St. Niklausen LU

Auftragsart
Direktauftrag

Bauherrschaft
Privat

Architektur
ro.ma. roeoesli & maeder gmbh, dipl. architekten eth, Luzern
Projektleiter: Christian Maeder
Mitarbeiter: Philipp Röösli, Jsabelle Weibel

Fachplaner
Koepfli Partner, Landschaftsarchitekten BSLA, Luzern
Gmeiner AG, Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau, Luzern

Bauleitung
Blaser Schütz, Baurealisation und Kostenplanung GmbH, Luzern

Fotos
Franz Rindlisbacher, Zürich

Vorgestelltes Projekt

Marc-Olivier Mathez

Schule Stübenhofer Weg

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