The Metropolitans

Elegante Wohntürme für ein aufstrebendes Quartier

24. November 2016

The Metropolitans
2016

Zürich

Nutzung
Wohnhochhäuser, Eigentumswohnungen

Auftragsart
Studienauftrag, 1. Platz

Bauherrschaft
Implenia Schweiz AG, Modernisation & Development, Winterthur, ZH

Architektur
Baumschlager Eberle Zürich

Prof. Dietmar Eberle
Prof. Gerd Jäger
Sabrina Contratto Ménard
Stephan Marending
Sebastian Kirsch (Projektleitung)

MitarbeiterInnen

Regina Preusker
Kristin Weber
Plamen Stamatov
Christian Walter
Simon Marti
Alexander Stricker

Fachplaner
Landschaftsarchitektur: bbz, Landschaftsarchitekten, Bern
Innenarchitektur: Marc Briefer, Innenarchitektur und Design, Zürich
Lichtkonzepte und Lichtinstallation: Lichtkompetenz, Zürich
Statik: Henauer Gugler AG, Zürich
Haustechnik: Polke, Ziege, 
von Moos AG, Zürich
Bauphysikalische Beratung: Lemon Consult AG, Zürich
Elektroplanung: Bitech AG, Effretikon

Bauleitung
Implenia Schweiz AG, Dietlikon, ZH

Kunst am Bau Autor
Alfonso Zubiaga, Art Photography, Madrid, Spanien

Kurzbeschrieb
Art Photography, Metropolen weltweit

Massgeblich beteiligte Unternehmer
Baumeister: Implenia Bau, Zürich, ZH
Betonfertigteile: Keller Systeme, Pfungen, ZH
Fenster: G. Baumgartner AG, ZG
Storen: STOBAG AG, Muri, AG
Badmöbel: talsee AG, Dietlikon, ZH
Küchen: Italdesign AG, Zürich, ZH
Küchen: Bulthaup, Zürich, ZH
Landschaft / Umgebung: Richard Gartenbau AG, Wetzikon, ZH

Fotos
Eduard Hueber, archphoto, Inc.,
©Baumschlager Eberle Architekten

Baumschlager Eberle Architekten haben kürzlich zwei Wohnhochhäuser in Zürich fertiggestellt. Sabrina Contratto Ménard stellt sich unseren Fragen.

Worin liegt das Besondere an dieser Bauaufgabe?
Baumschlager Eberle Architekten haben Erfahrung sowohl im Wohnungs- als auch im Hochhausbau. Bei The Metropolitans kommt beides zusammen: Es ging uns von Anfang an darum, ein in sich stimmiges Ensemble zu entwerfen, das sich selbstbewusst als hochwertiges Wohnhochhaus positioniert und zugleich sinnvoll den städtebaulichen Kontext ergänzt.

Welche Inspirationen liegen diesem Projekt zugrunde?
Uns hat vor allem die besondere Ausgangslage inspiriert: ein neuer, sich entwickelnder Stadtteil mit einem schlüssigen Gesamtkonzept sowie ein Grundstück mit einem hohen Potential an gestalterischen Freiheiten. Mit dieser Begeisterung haben wir uns an die Arbeit gemacht und die Wettbewerbsaufgabe entsprechend erfolgreich gemeistert.

Wie hat der Ort auf den Entwurf eingewirkt?
Mit The Metropolitans haben Baumschlager Eberle Architekten einem vormals von gewerblicher Nutzung geprägtem Quartier neue Identität verliehen. Die Gestaltung des nicht überbauten Aussenraumes fügt sich dabei in die bereits vorhandenen Strukturen, des Glatt- und Leutschenparks ein und verknüpft diese zu einem nahtlos ineinander übergehenden, hochwertig ausgestalteten urbanen Raum.

Die beiden Hochhäuser führen durch ihre städtebauliche Setzung, durch ihre Körperhaftigkeit und ihre Erscheinung einen Dialog und schaffen einen starken Bezug zum städtebaulichen Kontext. Das heterogene Umfeld wird gestärkt und die Zwillingstürme definieren zugleich eine neue Landmark im Leutschenbach-Quartier.

Inwiefern haben Bauherrschaft, Auftraggeber oder die späteren NutzerInnen den Entwurf beeinflusst?
Für uns ist Architektur immer ein interdisziplinärer und interaktiver Prozess. Diesem Gedanken folgen wir mit unserer Entwurfshaltung, die auf einem kontinuierlichen Dialog beruht. Auch bei The Metropolitans standen der Anspruch und die Haltung des Bauherrn, sowie die Lebensqualität und der Komfort der NutzerInnen im Fokus unserer Überlegungen. So geben beispielsweise eine das gesamte Gebäudevolumen umhüllende Terrasse und Loggien jeder Wohnung ein hohes Mass an Privatheit. Der Wohnraum wird so nach aussen fortgesetzt und erweitert. Daneben weisst die Grundrissgestaltung ein hohes Mass an Flexibilität auf. Die konsequente Trennung von Primär- und Ausbaustruktur gestattete es den künftigen BewohnerInnen das Layout ihrer Wohnung nahezu frei zu konfigurieren. Auf diese Weise entstanden mehr als 200 Wohnungen, die nach individuellen Bedürfnissen und Vorstellungen zugeschnitten sind.

Beeinflussten aktuelle energetische, konstruktive oder gestalterische Tendenzen das Projekt?
Langlebigkeit ist der wesentliche soziale, ökologische und wirtschaftliche Beitrag, den ein Gebäude leisten kann. Baumschlager Eberle Architekten zielen auf eine dauerhafte Architektur, die möglichst alle Ressourcen beim Bau und im Betrieb verantwortungsvoll nachhaltig nutzt. Energetisch und technisch erfüllen die beiden Wohnhochhäuser daher die aktuellen Standards.

In der Gestaltung verfolgen Baumschlager Eberle Architekten keine zeitgeistigen Tendenzen und setzen bewusst auf schlichte Eleganz und Zeitlosigkeit, damit schaffen wir auch in ästhetischer Hinsicht die entscheidenden Voraussetzungen für eine dauerhafte Lebensdauer. The Metropolitans empfangen ihre BewohnerInnen mit Stil und einer gewissen Noblesse. Die gewählten Materialien spiegeln die Haltung der äusseren Erscheinung: Nachhaltigkeit und vornehme Zurückhaltung stehen im Vordergrund. 

Welches Produkt oder Material hat zum Erfolg des vollendeten Bauwerks beigetragen?
Bei The Metropolitans wirken viele Komponenten zusammen und der Erfolg des Projekts basiert eher auf seinem architektonischen Konzept, als auf den verwendeten Produkten oder Materialien.

So sind beispielsweise die Raumhöhen den Grundrissen entsprechend grosszügig – bis hin zu zweigeschossigen Bereichen in den Top-Level-Wohnungen und überhöhten Räumen im Piano nobile - geplant. Im Inneren der Wohnungen wird auf tragende Wände verzichtet, was eine hohe Flexibilität bei der Grundrissgestaltung bedeutet, die die BewohnerInnen besonders angesprochen und überzeugt hat. Eine weitere Besonderheit der beiden Wohnhochhäuser stellt zudem der intensive Aussenraumbezug dar. Raumhohe Panoramafenster geben aus nahezu jeder innenräumlichen Situation den Blick frei über den umlaufenden Aussenraum bis hin zum Zürcher Hausberg und den nahen Alpengipfeln.

Regelgeschoss
Schnitt

The Metropolitans
2016

Zürich

Nutzung
Wohnhochhäuser, Eigentumswohnungen

Auftragsart
Studienauftrag, 1. Platz

Bauherrschaft
Implenia Schweiz AG, Modernisation & Development, Winterthur, ZH

Architektur
Baumschlager Eberle Zürich

Prof. Dietmar Eberle
Prof. Gerd Jäger
Sabrina Contratto Ménard
Stephan Marending
Sebastian Kirsch (Projektleitung)

MitarbeiterInnen

Regina Preusker
Kristin Weber
Plamen Stamatov
Christian Walter
Simon Marti
Alexander Stricker

Fachplaner
Landschaftsarchitektur: bbz, Landschaftsarchitekten, Bern
Innenarchitektur: Marc Briefer, Innenarchitektur und Design, Zürich
Lichtkonzepte und Lichtinstallation: Lichtkompetenz, Zürich
Statik: Henauer Gugler AG, Zürich
Haustechnik: Polke, Ziege, 
von Moos AG, Zürich
Bauphysikalische Beratung: Lemon Consult AG, Zürich
Elektroplanung: Bitech AG, Effretikon

Bauleitung
Implenia Schweiz AG, Dietlikon, ZH

Kunst am Bau Autor
Alfonso Zubiaga, Art Photography, Madrid, Spanien

Kurzbeschrieb
Art Photography, Metropolen weltweit

Massgeblich beteiligte Unternehmer
Baumeister: Implenia Bau, Zürich, ZH
Betonfertigteile: Keller Systeme, Pfungen, ZH
Fenster: G. Baumgartner AG, ZG
Storen: STOBAG AG, Muri, AG
Badmöbel: talsee AG, Dietlikon, ZH
Küchen: Italdesign AG, Zürich, ZH
Küchen: Bulthaup, Zürich, ZH
Landschaft / Umgebung: Richard Gartenbau AG, Wetzikon, ZH

Fotos
Eduard Hueber, archphoto, Inc.,
©Baumschlager Eberle Architekten

Vorgestelltes Projekt

NODE (Nansha Original DEsign)

Floating Entrance, Fufa Glass Factory Renovation

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