KIKR Kinderkrippe ETH Zentrum

Girasole - Oase für Kinder im Hochschulquartier

2. Februar 2012

KIKR Kinderkrippe ETH Zentrum
2011

Zuerich ZH

Auftragsart
Projektwettbewerb auf Einladung

Bauherrschaft
ETH Zürich Immobilien, Bau- und Portfoliomanagement, Zürich

Architektur
Di Iorio & Boermann Architekten eth sia gmbh, Zürich
Natalina Di Iorio, Nadine Kahnt, Sofia Berdelis, Sara Schibler, Daniel Boermann

Gesamtkosten BKP 1-9
CHF 4.2 Mio.

Gebäudekosten BKP 2
CHF 3.4 Mio.

Gebäudevolumen
2100 m3, SIA 416

Energiestandard
Ohne Minergielabel

Fotos
Georg Aerni, Daniel Boermann

Di Iorio & Boermann Architekten haben kürzlich eine Kinderkrippe in Zürich fertiggestellt. Natalina Di Iorio wählt drei Zeichnungen und drei Fotos und beantwortet unsere sieben Fragen.

Volumetrie und Farbigkeit des Neubaus integrieren sich in den Kontext der Clausiusstrasse und verweist auf die spezifische Nutzung.

Worin liegt das Besondere an dieser Bauaufgabe?

Das besondere an der Bauaufgabe war, eine Kinderkrippe für 40 Kinder auf 6 Geschossen als solche neu zu konzipieren. Das Gebäude durfte ausschliesslich auf diese Nutzung massgeschneidert werden.


Wie hat der Ort auf den Entwurf eingewirkt?

Die Lektüre des Kontextes hat den Entwurf stark beeinflusst. Die Kinderkrippe reiht sich in eine gewachsene Baustruktur aus Wohn- und Hochschulbauten ein, übernimmt vorhandene Elemente wie die runden Erker und sticht doch durch ihre Nutzung und die spezifische Formensprache und Fassadengestaltung hervor.

Situation Clausiusstrasse

Inwiefern haben die Bauträgerschaft oder die späteren NutzerInnen den Entwurf beeinflusst?

Die KIKRI besteht seit 1972 am selben Ort. Der Elternverein und ein eingespieltes Team betreiben die Kinderkrippe mit grosser Erfahrung. Davon haben wir profitiert! Mit dem Bau- und Portfoliomanagement der ETH Zürich hatten wir einen professionellen und gut organisierten Auftraggeber zur Seite.

Die geschwungene Fassade steht im Kontrast zum farbigen orthogonalen Kern.

Gab es bedeutende Projektänderungen vom ersten Entwurf bis zum vollendeten Bauwerk?

Nein. Der Neubau konnte, mit wenigen Anpassungen und Oprimierungen, so realisiert werden, wie er ursprünglich entworfen worden war.


Wie gliedert sich das Gebäude in die Reihe der bestehenden Bauten des Büros ein?

Das Gebäude ist die erste Kinderkrippe, die wir bauen durften. Das Bauwerk bildet unsere Arbeitsweise und Entwurfshaltung ab und reiht sich daher gut in die bereits realisierten Bauten ein, obwohl es einzigartig ist.

Grundriss Gartengeschoss

Beeinflussten aktuelle energetische, konstruktive oder gestalterische Tendenzen das Projekt?

Ja und nein. Wir versuchen uns nicht von gestalterischen Tendenzen beeinflussen zu lassen, sondern möchten aus verschiedenen Parametern die «richtige» Lösung für die gestellte Bauaufgabe entwickeln. Konstruktiv und energetisch muss das Bauwerk aktuellen Anforderungen und Tendenzen entsprechen.

Querschnitt Gruppenraum, Ansicht dienender Kern.

Welches Produkt oder Material hat zum Erfolg des vollendeten Bauwerks beigetragen?

Farben prägen die Kinderkrippe im Inneren und Äusseren. Die Fassadengestaltung aus farbigen Stäben, die in vier verschiedenen Rhythmen verbaut sind, konnte dank dem Können der Werner Keller Metallbau AG reibungslos realisisiert werden. Die Farbtöne stammen aus der englischen Farbkollektion von Farrow & Ball. Im Innenausbau sind Farbtöne von kt.Color angewendet worden.


Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Kritiken!

Die Stauraumschicht des dienenden Kerns weist auf jedem Geschoss eine andere Farbe auf. Mittels Vorhängen kann der fliessende Raum unterteilt werden.

KIKR Kinderkrippe ETH Zentrum
2011

Zuerich ZH

Auftragsart
Projektwettbewerb auf Einladung

Bauherrschaft
ETH Zürich Immobilien, Bau- und Portfoliomanagement, Zürich

Architektur
Di Iorio & Boermann Architekten eth sia gmbh, Zürich
Natalina Di Iorio, Nadine Kahnt, Sofia Berdelis, Sara Schibler, Daniel Boermann

Gesamtkosten BKP 1-9
CHF 4.2 Mio.

Gebäudekosten BKP 2
CHF 3.4 Mio.

Gebäudevolumen
2100 m3, SIA 416

Energiestandard
Ohne Minergielabel

Fotos
Georg Aerni, Daniel Boermann

Vorgestelltes Projekt

Brooks + Scarpa Architects

Southern Utah Museum of Art (SUMA)

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