Foto © Andrea Helbling
Foto © Markus Fischer
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"Schwamedingerhuus"

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  • Wirtschaft + Dienstleistung
  • Geschäfte
  • Hotellerie + Gastronomie
  • Restaurants, Bars, Clubs
  • Shopping Centers
  • Verwaltungsgebäude
Adresse
Saatlenstrasse 12, 8051 Zürich
Jahr
2002
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke
Auftragsart

Direktauftrag

Bauherrschaft
Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
Stadt Zürich, Liegenschaftverwaltung

Die Architekten fokussierten darauf, dem ‚Schwamedingerhuus’ seiner Bedeutung entsprechend eine starke öffentliche Identität zu verleihen; eine Gesamterscheinung auch, welche auf eine selbstverständliche Weise zusammenfügt, was von den Ansprüchen her nicht zwingend zusammengehört. Ein bewährtes Mittel ist das konsequente Umsetzen einer transparent verglasten Gebäudebasis, die zwischen dem umliegenden Stadtraum und dem Gebäudeinneren eine hoch sicht-aktive Membrane bildet. Speziell die den Läden vorgelagerte Markthalle als grösster städtebaulicher Innenraum des Quartiers vermag diesen Anspruch auf einen hohen Öffentlichkeitsgrad einzulösen. Als weitere Massnahme wird das gebäudeumlaufende Vordach mit einer Glasuntersicht veredelt und stirnseitig mit einem hinterleuchteten Textband ausgestattet, das in seiner grafischen Ausgestaltung sehr wohl auch einen ornamentalen Eindruck hinterlässt.

Die Beleuchtung des Erdgeschosses wird nach Ladenschluss derart reduziert, dass das gesamte Erdgeschosses noch räumlich fassbar bleibt und dem Gebäude eine transluzid-glimmende Ausstrahlung verleiht.

Im Ladenzentrum wurde mit wenigen Mitteln eine einheitliche Materialisierung angestrebt, die einen neutralen und frisch wirkenden Hintergrund für die Präsentation der Läden darstellt. Die Inszenierung des Zuganges zum Untergeschoss über Fahrttreppe und Glaslift erzeugen ein übergreifendes Raumgefühl zum nun durch COOP voll genutzten Untergeschoss.

Wo im äusseren Bereich die raumhohe Verglasung und das umlaufende Vordach die Erscheinung vereinheitlicht, so übernimmt im Innern die Streckmetalldecke des Erdgeschosses die Aufgabe der geschoss-übergreifenden Gestaltung. Diese Art von Deckenkleid erlaubt, die grossen Anforderungen an den hoch installierten Laden- und Restaurantbereich unaufdringlich in den Hintergrund treten zu lassen. Damit gelingt es, die Wirkung auf Raum und Licht zu konzentrieren.

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