Schulhaus Gubel B um 1935
Foto © BAZ Wolf-Bender
Zusammenhängender Erschliessungsraum mit Massnahmen für optimale Raumakustik
Foto © Roger Frei
Korridorhalle OG2 mit Sitzmöbel und Schuhnischen als erweiterter Lernbereich
Foto © Roger Frei
Material-/Farbkonzept Korridor, Stand 2018
Korridorhalle UG als erweiterter Lern- und Aufenthaltsbereich
Foto © Roger Frei
Geschossweise Korridorhalle als erweiterter Aufenthaltsbereich , Stand 2014
Visualisierung © STUDIO 12, Luzern
Aufenthaltsraum der Schüler-Betreuung
Foto © Roger Frei
Aufenthaltsraum der Schüler-Betreuung, Stand 2014
Visualisierung © STUDIO 12, Luzern
Reaktivierung der Küche mit Buffet in den Räumen der Schüler-Betreuung
Foto © Roger Frei
Regelklassenzimmer nach der Aufwertung der Raumoberflächen, Optimierung der Raumakustik, der Beleuchtung, des Sommerlichen Wärmeschutzes und der Gebäudetechnik
Foto © Roger Frei
Material-/Farbkonzept Klassenzimmer, Stand 2018
Werkenräume im UG mit neuen, sichtbar geführten Elektrosteigzonen
Foto © Roger Frei
Raumhaltige Trennwände in der Schüler-Betreuung für den Betrieb/die Gebäudetechnik
Foto © Roger Frei
Material-/Farbkonzept Fassaden, Stand 2018

Umbau und Instandsetzung Schulanlage Gubel B

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  • Schulen
Adresse
Regensbergstrasse 153, Zürich (ZH)
Jahr
2021
Programm
Primarschule
Bauherr
Stadt Zürich
Architekten
nik biedermann architekt
Baurealisation
b + p baurealisation ag
Rauminhalt SIA 416
ca. 11'900 m3
Gebäudekosten BKP 1-9
ca. Fr. 10.5Mio
Planerwahlverfahren, selektiv
2014, 1. Rang
Ausführung
2019-20

Die Schulanlage Gubel an der Regensbergstrasse in Zürich- Oerlikon ist ein heterogenes Ensemble bestehend aus drei Gebäuden und verbindenden Pausenhallen. Die in wesentlich zwei Etappen entstandene Anlage ist im kommunalen Inventar schützenswerter Bauten und Gär- ten erfasst und liegt mitten in einem Wohnquartier eingebettet am Gubel.

Der Erweiterungsbau Gubel B, von Karl Scheer 1933 als vorläufig letzter Baustein auf dem Areal erstellt, ist mit seiner kubischen Erscheinung, den grossformatig ausge- stanzten Fensteröffnungen in der Putzfassade, den fein- gliedrigen Fenstern und den zeittypischen Ausstellmar- kisen ein ausgezeichneter Zeuge für den Schulhausbau der gemässigten Moderne in der Schweiz. Sachliche Nüchternheit steht im fein austarierten Wechselspiel zum beispielhaft ausgewählten Materialeinsatz, der in allen Belangen wesentlich auf Dauerhaftigkeit ausgelegt wur- de. Innen prägt ein filigranes Tragwerk aus Mauerwerk und Bimshohlstein-Betonrippen-Decken die Raumbildung. Der stark funktional motivierte Innenausbau und die prag- matisch ausgelegte Gebäudetechnik als industrielle Er- rungenschaft dieser Zeit, lassen eine unverkennbar nüch- terne Stimmung erkennen.

Besondere Beachtung bei der jüngsten Instandsetzung galt der energetischen Ertüchtigung der Gebäudehülle und dem sommerlichen Wärmeschutz. im Dialog mit der Denkmalpflege wurden fallweise DV-Fenster mit Isolier- gläsern aufgerüstet sowie Markisen und einzelne Flügel motorisiert. Die dadurch entstandene Installationsdichte von Elektroanlagen ist sichtbar in Rohren geführt und betont zusammen mit den Gehäusen der Leuchten den industriellen Charakter. Gleiches gilt für Möbel der Steu- erung und für Massnahmen der Raumakustik, die sich selbstverständlich unter der Prämisse der funktionalen Ästhetik in den Ausbaustandard einreihen. Weitere Aus- bauten im Tiefparterre und in den Erschliessungsräumen befolgen diese Strategie. Die geräumigen Korridore sind vom Treppenhaus mit Brandschutzfalttoren abtrennbar, so dass nebst dem üblichen Garderobenbetrieb zusätz- lich Raum für den erweiterten Lernbereich entstand. In die Jahre gekommene Bauteile und Oberflächen wurden auf Basis von Befunden sorgsam restauriert.

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