H113

Opfikon
Foto © Roger Frei
 
 
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Architekten
Fischer Architekten AG
Adresse
Vega-Strasse 3, 8152 Opfikon
Jahr
2014

Das Büro- und Gewerbehaus bildet einen architektonisch anspruchsvollen Stadtbaustein zur Umsetzung des Glattparks. Die innere Grundstruktur – pragmatisch einfach, klar und flexibel – erlaubt eine hohe Nutzungsvariabilität. Das Abkanten der Fassadenbleche in verschiedene Richtungen regt ein dreidimensionales Spiel der Wahrnehmung an. Es entstehen oszillierende Flächen zwischen Addition und Verwebung.

In Opfikon, unmittelbar an der Grenze zur Stadt Zürich, bietet der bis etwa 2020 neu entstehende Stadtteil Glattpark, auf einer Fläche von rund 670‘000 Quadratmetern, Raum für 7‘000 Einwohner und etwa gleich viele Arbeitsplätze.

In das vorhandene Cluster aus Industrie- und Bürobauten fügt sich der Neubau durch seine städtebaulich präzise Setzung und seine klare Kubatur ganz selbstverständlich ein. Das Büro- und Gewerbehaus H113 bildet einen architektonisch anspruchsvollen Stadtbaustein zur Umsetzung des Glattparks.

Die innere Grundstruktur – pragmatisch einfach, klar und flexibel – erlaubt eine hohe Nutzungsvariabilität. Die Wahl des Fassadenmaterials Metall wird sowohl durch den künftigen Betrieb ausgelöst – eine produzierende Spenglerei mit Büronutzung in den Obergeschossen – wie auch durch die Einordnung in die umgebenden Industriebauten. Die Leitidee des stringenten Fassadensystems ist eine materialgerechte Verarbeitung der anodisierten Aluminiumsandwichplatten. Vor Ort werden die gestanzten Metallbleche abgekantet und in die Form gebracht. Toleranzen können einfach aufgenommen werden, die Unterkonstruktion wird durch das geringe Gewicht entlastet, Bauzeit, Transport, Lager und Planungskosten reduzieren sich. Die kassettenartigen Fassadenelemente erhalten zudem einen scharfkantigen und äusserst präzisen Ausdruck. Die Fassade besitzt einen speziellen Tiefeneffekt. Je nach Sonnenstand wirkt das Gebäude homogen, modular oder geschossweise gestaffelt, ohne optisch auseinanderzufallen.

Das Abkanten der Abdeckbleche in verschiedene Richtungen regt ein dreidimensionales Spiel der Wahrnehmung an. Es entstehen oszillierende Flächen zwischen Addition und Verwebung. Je nach Wolkenbild wirkt das Gebäude homogen, modular oder geschossweise gestaffelt, gleichwohl optisch immerzu kompakt.

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