Heilpädagogisches Zentrum Romanshorn

Romanshorn
Kunst am Bau
Foto © Bischof Partner Architektur AG
 
 
Fassade
Foto © Bischof Partner Architektur AG
 
 
Treppenhaus
Foto © Bischof Partner Architektur AG
 
 
Architekten
BISCHOF PARTNER ARCHITEKTUR
Adresse
Romanshorn
Jahr
2003
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke

Der Standort der Heilpädagogischen Schule ist geprägt durch eine grosszügige parkartig Anlage und die bestehende Bausubstanz. Das Gelände befindet sich am Übergang von der dichten Zentrumsbebauung zur heterogenen vorstädtischen Siedlungsstruktur, der Neubau der HPS vermittelt zwischen diesen unterschiedlichen Gegebenheiten.

Der Baukörper gliedert sich – ausgehend von der bestehenden Villa mit vorgelagertem Baukörper zum dreigeschossigen Gebäudeteil – an der Neuhofstrasse in den vorhandenen Bebauungsrythmus ein. Die „Schule im Park“ wird unterstützt durch die Zurückstaffelung des Neubaus entlang der Schulstrasse.

Während der Altbau als Internat dient, sind alle schulischen Nutzungen im Neubau konzentriert. Eine Erschliessungsschicht verbindet Alt- und Neubau und bietet eine gute Übersicht. Grosse Holzkörper als Treppen und Brücken verbinden die verschiedenen Ebenen und Bereiche.

Die Fassadengestaltung des Neubaukörpers, unterstreicht die horizontale Ausdehnung. Die grauen Stockgurte kontrastieren mit den dunkelglänzenden Schieferplatten. Die Innenbereiche sind in Material und Farbe zurückhaltend: Dunkler Steinholzbelag tritt in Kontrast zu Eichenholz und Sichtbeton.

Durch die offene Pergolakonstruktion werden Alt- und Neubau sowohl aus Sicht der Funktionsabläufe im Alltag als auch in technischer und ästhetischer Hinsicht optimal miteinander verbunden. Alt und Neu konkurrenzieren sich nicht sondern ergänzen sich auf interessante Art und Weise.

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