Regierungsviertel

Frauenfeld
© Wagner Vanzella
© Wagner Vanzella
© Wagner Vanzella
© Wagner Vanzella
Architekten
Wagner Vanzella Architekten
Standort
Frauenfeld
Jahr
2016
Bauherrschaft
Staat Thurgau, Kantonales Hochbauamt Thurgau
Team
Michael Wagner, Raphael Vanzella, Sophia Disiou
Landschaftsarchitektur
Heinrich Landschaftsarchitektur

Wettbewerbsbeitrag (3. Runde) für einen Verwaltungsbau zur Ergänzung des Regierungsgebäudes der Kantonsregierung Thurgau in Frauenfeld.

Für den öffentlich zugänglichen Ergänzungsbau des Regierungsgebäudes in Frauenfeld haben wir ein kompaktes vier- bis sechsgeschossiges freistehendes Volumen mit kleinem Fussabdruck vorgeschlagen, das den Aussenraum in zwei deutlich unterschiedliche Bereiche unterteilt.

Der neue offene Hof zwischen Regierungsgebäude und Ergänzungsbau dient vor allem den pragmatischen Anforderungen des Alltagsgeschäfts. Der nordöstliche Teil des Areals kann dadurch als zentral gelegener Grünraum aufgewertet werden und steht auch weiterhin als strategische Reserve zur Verfügung. Die Villa Wohlfender und das Fotostudio Bär verbleiben an ihrem angestammten Platz.

Der Neubau ist ein engagierter Beitrag zur inneren Verdichtung: Seine kompakte Anordnung des gewünschten Programms und das damit einhergehenden Bekenntnis zu einem haushälterischen Umgang mit der Ressource Boden macht ihn in vielerlei Hinsicht zum Vorbild für die Bautätigkeit im Kanton: Aus energetischer und ökologischer Perspektive verspricht das gute Verhältnis von Fassadenfläche zu umbautem Raum hohe Effizienzpotenziale. Die kleine Fassadenfläche und der Einsatz einer Holzbaukonstruktion führt zu einem reduzierten ökologischen Fussabdruck. Auch ideell nimmt das Gebäude Rücksicht auf seine Umgebung. Es fügt sich selbstverständlich in die Reihe kompakter freistehender Solitäre mit öffentlichen Nutzungen entlang der Promenadenstrasse ein.

Durch die Gliederung des Volumens in den Obergeschossen kann sensibel auf die heterogene Umgebung reagiert werden. Sowohl entlang der Staubeggstrasse als auch gegenüber den Rückfassaden der spätmittelalterlichen Vorstadtzeile nimmt jeweils ein viergeschossiger Gebäudevorsprung die vorhandenen Traufkanten auf und führt diese in den zurückliegenden fünf- beziehungsweise sechsgeschossigen Mitteltrakt des Neubaus über.

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