St. Thomaskirche

Inwil
Visualisierung © maaars
Visualisierung © maaars
Architekten
HILDEBRAND
Standort
Inwil
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke
Im Zusammenarbeit mit
Ruprecht Architekten

Der nach Innen gerichtete Holzbau des Thomaszentrums symbolisiert mit seiner klaren Geometrie Geborgenheit und Besinnlichkeit. Der Entwurf ist gekennzeichnet von sieben aufeinanderliegenden und sich verjüngenden Ellipsen welche Einheit und Transzendenz räumlich interpretieren. Die inkongruenten horizontalen Ebenen werden von 12 strukturellen Rippen als Sinnbild der 12 Apostel getragen und erzeugen im Innern einen introvertierten und stimmungsvollen Kirchenraum der sowohl die Vielschichtigkeit als auch die Zusammengehörigkeit des Lebens räumlich thematisiert. Im Erdgeschoss enthält die äusserste Raumschicht das Begegnungszentrum und erlaubt eine individuelle Öffnung der einzelnen Räume zur Umgebung. In der Nacht transformiert sich das Thomaszentrum zu einem Leuchtkörper und erinnert würdevoll an die Präsenz Gottes. Jede der sieben Ellipsen hat zwei Brennpunkte von denen einer über dem Altar fixiert wird. Der zweite Brennpunkt verschiebt sich graduell und spannt so eine ambivalente Räumlichkeit auf. Während die Be¬ziehung zwischen Altar und Himmel symbolisch verstärkt wird, ent¬steht gleichzeitig eine Mehrdeutigkeit, die an die Vergänglichkeit des Lebens erinnert. Eine Ausnahme bildet der perfekte Kreis der obers¬ten Ebene, der Vollkommenheit und Transzendenz repräsentiert.

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