Universitätsspital Basel, Perimeter B

Basel
Visualisierung © Herzog & de Meuron
Visualisierung © Herzog & de Meuron
Visualisierung © Herzog & de Meuron
Visualisierung © Herzog & de Meuron
Visualisierung © Herzog & de Meuron
Visualisierung © Herzog & de Meuron
Zeichnung © Herzog & de Meuron
Zeichnung © Herzog & de Meuron
Zeichnung © Herzog & de Meuron
Ingenieure
ZPF Ingenieure AG
Jahr
Competition 1. prize 2018, 2019-
Kosten
Vertraulich
Stockwerke
5–20 Stockwerke
Bauherrschaft
Universitätsspital Basel
Generalplaner
Herzog & de Meuron, Basel, Schweiz
Generalplaner
Rapp Architekten AG, Münchenstein, Schweiz

Die Planergemeinschaft Herzog & de Meuron / Rapp Architekten AG hat mit ZPF Ingenieure AG als Tragwerksplaner den Studienauftrag für den Neubau auf dem Perimeter B des Universitätsspitals in Basel gewonnen. Die Jury hat sich einstimmig für das Projekt entschieden und lobt dabei auch die Effizienz der vorgeschlagenen statischen Massnahmen.

Um sich zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und die zentrale Stellung im regionalen und überregionalen Versorgungsnetzwerk langfristig zu sichern, hat das Unispital Basel mit einem Studienauftrag ein Neubaukonzept gesucht. Der Masterplan Campus Gesundheit ist dabei die Planungsgrundlage des USB für die gesamte Arealentwicklung.

Der Neubau auf dem Perimeter B an der Schanzenstrasse / Klingelbergstrasse muss höchsten Ansprüchen eines komplexen Funktionsprogramms genügen. Er beherbergt als definitive Nutzungen das ambulante Tumorzentrum, Laboratorien und die ambulante Nephrologie. Ausserdem stellt er Flächen bereit, die bis zur Fertigstellung des K2 als Rochadeflächen genutzt werden, bevor sie ihren definitiven Nutzungen zugeführt werden können.

Diese Anforderungen an die Flexibilität wurden in eine Komposition aus drei Baukörpern übersetzt: einem horizontalen, drei- bis viergeschossigen Sockelbau mit zwei darauf schwebenden Objekten, einem zwölfgeschossigen Kubus und einem eingeschossigen, nierenförmigen Pavillon. Diese Gliederung des grossen Volumens in mehrere Baukörper ermöglicht ein störungsfreies Nebeneinander definitiver Nutzungen und Rochadeflächen und erlaubt zudem präzise räumliche und atmosphärische Bezüge sowohl zur städtischen Umgebung als auch zum Spitalgarten.

Das Tragwerk gliedert sich in einen viergeschossigen Sockelbau und ein Hochhaus, welches den Sockel mit dreizehn weiteren Geschossen und einer reduzierten Grundfläche überragt. Die Skelettbauten werden prinzipiell aus Stahlbeton erstellt. Die Geschossdecken werden als wirtschaftlich optimierte, schlanke Flachdecken ausgeführt, die eine maximal ungestörte, horizontale Leitungsführung der haustechnischen Infrastruktur in den Abhangdecken ermöglichen. Das Tragwerksonzept sieht vor, die Eingriffe in den Bestand möglichst gering zu halten und somit die Nutzung des City-Parkings zu jeder Zeit zu gewährleisten. Höchste Priorität hat gleichfalls der uneingeschränkte Betrieb der unterirdisch angeordneten Versorgungskanäle.

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