Wohnüberbauung Tüfwis

Winkel
Foto © Seraina Wirz
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Foto © Zita Cotti Architekten
Architekten
Zita Cotti Architekten
Standort
Winkel
Jahr
2021
Bauherrschaft
Pensimo Management AG im Auftrag der Anlagestiftung Turidomus Zürich
Totalunternehmung
HRS Real Estate AG Zürich
Umgebung
koepflipartner Landschaftsarchitekten
Wettbewerb
2016, 1. Preis

Ersatzneubau und Sanierung, 158 Wohnungen / 2 Pflegewohngruppen / Kinderkrippe.

Wie kann eine Siedlung aus den 1970er Jahren mit dem Ziel der Innenverdichtung in umfassendem Sinne nachhaltig in die Zukunft geführt werden und zu einer neuen zeitgemässen Identität finden? Diese Frage stellte sich bei der für Winkel einzigartigen Siedlung Tüfwis und wurde ausgehend vom Bestand mit einem auf den Ort zugeschnittenen städtebaulichen Ansatz beantwortet: einer Hoffigur, welche die ursprüngliche Bebauungsstruktur in verdichteter Form weiterentwickelt und den Teilerhalt mit Neubauten zu einem charakteristischen neuen Ensemble zusammenbindet.

Das Siedlungsmuster der Flughafengemeinde Winkel ist geprägt durch Bauten bäuerlichen Ursprungs sowie durch Mehrfamilienhäuser, welche sich an dieser Gebäudeform orientieren. Innerhalb dieser Baustruktur verkörperte die Siedlung Tüfwis aus den 1970er Jahren seit je eine Besonderheit. Ihre ausgeprägte Erscheinung, der starke Landschaftsbezug und der parkartig gestaltete Aussenraum sorgten für den spezifischen Charakter.
Es galt nun den markantesten der bestehenden Baukörper, einen bis zu sechsgeschossigen, in Höhe und Flucht gestaffelten Bau zu erhalten und im bewohnten Zustand zu sanieren sowie die übrigen meist dreigeschossigen Bauten zu ersetzen. Der realisierte Entwurf orientiert sich am städtebaulichen und architektonischen Konzept der ursprünglichen Siedlung: Vier winkelförmige in Höhe und Grundriss gestaffelte Neubauten fassen zusammen mit dem bestehenden Bau einen leicht abfallenden grosszügigen Siedlungsaussenraum, welcher aufgrund der entspannten Setzung der Baukörper mit den Freiräumen der Umgebung verflochten bleibt. Dabei entsteht zugleich ein neuer, klar artikulierter Siedlungsrand.
Architektonisch knüpfen die Neubauten an das Gestaltungsprinzip des Bestandes mit seiner vertikalen Gliederung an und entwickeln dieses in der Materialität weiter.
Die kompakt geschnittenen Wohnungen profitieren von einer zweiseitigen Ausrichtung. Dadurch partizipieren sie am zentralen gemeinschaftlichen Freiraum und am angrenzenden Siedlungs- oder Landschaftsraum. Sie folgen einem einfachen Organisationsprinzip: Ein geräumiges Entrée dient als Rückgrat sämtlicher Räume und führt in eine grosszügige Wohnküche. Das seitlich angrenzende und das gegenüberliegende Zimmer kann wahlweise über zweiflüglige Türen in die Raumfolge integriert werden. Dadurch bieten die Wohnungen mittels einfacher Massnahmen eine flexible, den Bedürfnissen angepasste, individuelle Nutzung.

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