Umbau Wohnung Storchengasse

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Jahr
2003

Storchengasse 23, Haus zum "Roten Ochsen"

1357 wird das Haus zum "Roten Ochsen" erstmals im Steuerbuch erwähnt.

Ausgraben haben während des Umbaus 1983 ergeben, dass erste Siedlungen bereits auf die frührömische Epoche hindeuten (freigelegte, römische Ausgrabungen in der Thermengasse). Während dieser Zeit stand das Gebäude direkt an der Limmat. Der heutige Weinplatz funktionierte während der römischen Zeit als Hafenbecken. Die heutige Struktur des “Roten Ochsen" kann bis ins frühe Mittelalter zurückverfolgt werden. Fragmente aus dem Blocksteinmauerwerk deuten auf ein Grossbau mit frühgotischen Fensterelementen hin. 1983 wurde das Gebäude stark umgebaut. Nach dem Leitbild alte 'Fassade stehen lassen - kompletter Neubau Innen' wurde das Gebäude 1983 umgebaut.

Die neue Struktur lässt nichts mehr vom einstigen Inhalt erkennen.

Die Aufgabe bestand darin die 1983 erbaute 4 Zimmer Wohnung umzubauen. Die bestehende Materialisierung und Raumkonzeption mit abgeschlossener Küche und gefangenem Badzimmer überzeugte nicht. Die kleinen Fensteröffnugen, die kaum Licht durch die engen Gassen in die Wohnung lassen, bewogen uns dazu die Wohnung zu öffnen und grosszügiger entstehen zu lassen. Die Küche wurde vollständig geöffnet und in den neuen Wohn Essbereich integriert. Die statisch tragende Wand wurde durch ein Kubus eingepackt. Dieser strukturiert einerseits die Küche und der Wohnbereich und schliesst anderseits den Eingangskorridor mit grossformatigem Spiegel ab. Die Badzimmer wurden vollständig erneuert und den Wünschen der Bauherrschaft angepasst. Das gefangene Bad wurde mit einem seitlichen Schranktüre zugänglich gemacht. Die lange Grundrissform des Schlafzimmer und Badzimmers wird durch zwei Schiebetüren unterbrochen. Zwischen den Schiebetüren befindet sich der Schrankraum.

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