Baufeld C Uitikon

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  • Parks + Freianlagen
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Jahr
2017
Landschaftsarchitektur
Urbscheit Landschaftsarchitektur

3. Rang / 2017 / Wettbewerb / Auftraggeber: Gemeinde Uitikon / Team: urbaNplus / Stefan Kurath / GmbH / Markus Urbscheit Landschaftsarchitektur

Die neue Erholungszone als Eingang zum „Leuenquartier“ bei Uitikon ist auf zwei Ebenen angeordnet. Auf Niveau Waldeggplatz befindet sich die neue Terrasse, auf Niveau Panoramaweg der (Auto)-Salon.

Terrasse mit Auftakt, Markplatz und Aussicht:
Die Terrasse gliedert sich in drei Teile. Auftakt und Adresse an der Zürcherstrasse bilden ein kleiner Platz mit Sitzgelegenheiten und Brunnen. Er bildet den Treffpunkt am Eingang des Leuenquartiers.
Der Mittelteil ist als Marktplatz mit Chaussierung ausgebildet. Dieser Bereich kann unterschiedlich bespielt und angeeignet werden. Vom Flohmarkt bis Quartalsmarkt, vom Openair-Kino bis Karusell finden hier verschiedene Veranstaltungen statt. Der Schlussbereich bildet die eigentliche Terrasse. Von hier sieht man in die weite Landschaft. Hier lassen sich die Aussicht geniessen und die Gedanken schweifen.

Das schwebende Dach:
Im Bereich der Aussichtsterrasse befindet sich das Dach mit Pergola und Anrichte. Das Dach aus Ortbeton besteht aus einem Rahmen, einem Längs- und einem Querträger. Vier unterschiedlich ausformulierte und angeordnete Stützen lassen das Dach schweben. Teile des Daches sind geschlossen, wieder andere Teile sind als Pergola ausgebildet. Anrichte mit Lager, Technik und WC befinden sich in einer Box unter dem Dach. Die Box ist mit Cortenstahlplatten verkleidet und in Leichtbauweise erstellt. Hinter beweglichen Schiebeläden befinden sich die raumhohen Fensteröffnungen. Ist die Anrichte in Betrieb, zeigt sich die Box offen. Ist sie geschlossen ist die Box verschlossen. Im Innern der Box ermöglichen Schiebewände ebenfalls flexible Nutzungen von Anrichte und Lager. Vor dem Dach befindet sich ein langer Tisch. Hier versammelt sich die Quartier- und Dorfbevölkerung zum gemütlichen Zusammensein am Tisch.

Die Kreuzstütze als räumliche Verbindung:
Das Verbindungsstück der beiden Ebenen Terrasse und (Auto)-Salon bildet die kreuzförmige Hauptstütze (1) des Daches, welches durch die Decke des Salons stösst. Um die Stütze herum windet sich eine Treppe als Auf- und Abgang. Eine grössere Öffnung verbindet zusätzlich räumlich wie visuell unten mit oben und oben mit unten.

Der (Auto)-Salon:
Der (Auto)-Salon ist ein multifunktionaler Raum. Durch seine direkte Anbindung unters Dach und zur Anrichte hin eignet er sich als Veranstaltungsraum für grössere Personengruppen oder als Raum für Schlechtwetterprogramme. Im Alltag dient der Salon als Tiefgarage, die grosszügig gestaltet und einfach ausgebildet den VSS-Norm Komfortstufe B entspricht. Der Salon öffnet sich zur Landschaft hin. Ein schmaler Vorbereich mit Sitzstufen schafft eine hohe Aufenthaltsqualität zum Panoramaweg direkt bei der Öffnung des Salons.

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