Zürcher Klöster und Kapellen – von den Reformatoren abgeschaft

Kirchen, Klöster und Kapellen sind durch ihre symbolische Bedeutung und architektonische Präsenz wichtige Orientierungspunkte. Um sie herum entstehen ganze Städte oder sie werden
an markanten Orten errichtet und unterstreichen deren Bedeutung. Ihr Verschwinden ist umgekehrt eine Zäsur, welche die Wahrnehmung des Raumes verändert. Die Reformation bedeutete für Zürich eine in vielerlei Hinsicht tiefgreifende Umwälzung. Eine davon stellt die Abschaffung vieler Kirchen, Klöster und Kapellen dar. Einige dieser Bauwerke wurden unmittelbar nach der Reformation abgebrochen. Andere wurden zweckentfremdet und erst im Zuge des grossen Stadtwachstums im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert aus dem Weg geräumt. Die Ausstellung lässt einige dieser einst für Zürich wichtigen Bauten wieder aufleben. Die Ausstellung fragt auch, für was sie standen und was die Reformatoren gegen sie hatten.
Der Vorgang im Anschluss an die Reformation hat einen aktuellen Bezug. Auch heute stehen wieder überz.hlige Kirchen zur Diskussion. Die Gründe dafür sind allerdings andere.

Wann
8. Juni bis 23. September 2018
Wo
Haus zum Rech
Neumarkt 4
8001 Zürich
Organisator
Stadt Zürich
Links
www.stadt-zuerich.ch

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