Foto © Heinrich Helfenstein
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Erweiterung Alters- und Pflegezentrum Bruggwiesen mit Musikschule

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  • Alten- und Pflegeheime
Standort
Effretikon
Jahr
2011

Die Erweiterung des Altersheims auf 155 Bewohnerinnen ist mit der freien Anordnung der Volumen im Park, dem architektonischen Ausdruck der Wohngeschosse sowie dem offenen, lichtdurchfluteten Erdgeschoss ein Beitrag zum Wohnen im Alter:

Der Neubau betont den Aspekt des Wohnens bei gleichzeitig optimaler Berücksichtigung aller Funktionen eines Alterszentrums. Die klare Ablesbarkeit der Wohngruppen am gemeinsamen Treppenhaus verstärkt den vertrauten Wohnungscharakter mit Individualräumen, Küche, Essplatz und Wohnzimmer. Die Einsehbarkeit der Wohnungen vom Stationszimmer ermöglicht Aufsicht und vermittelt Sicherheitsgefühl. Durch die prägnante Geschossstruktur mit den Wohneinheiten nach Westen und Osten und dem von Norden nach Süden durchgesteckten Gemeinschaftsbereich, der durch den Nebenraumkörper in Ess- und Arbeitsraum und Wohnbereich gegliedert wird, werden Korridore vollständig vermieden und differenzierte Lebensbereiche geschaffen.

Der zentrale Innenhof bildet das Herz des gemeinschaftlichen Erdgeschosses. Er verbindet Altbau und Neubau, gewährleistet optimalen Lichteinfall, vermittelt die Atmosphäre auch innerhalb des  Hauses „im Grünen“, „im Garten“ zu sein und gliedert gleichzeitig die öffentliche Fläche in gut proportionierte Zonen unterschiedlicher Nutzung, die je nach Bedarf zusammengeschlossen werden können. Durch die interessanten Blickbeziehungen, den inszenierten Lichteinfall aus allen Himmelsrichtungen und die vielfältigen Wegbeziehungen in das Quartier hinaus, wird das Erdgeschoss zum qualitätvollen Gartengeschoss.

Das Alterszentrum mit Minergiestandard ist ein wichtiger Bau in der Energiestadt Effretikon. Der aussenliegende Sonnenschutz, die hochwärmegedämmten vorfabrizierten Holzrahmenelemente der Fassade, die guten Gläser und der Speichereffekt der Böden und Sichtbetondecken stellen die bauphysikalische Behaglichkeit sicher, die durch die Materialisierung und Farbgebung auch sinnlich wahrnehmbar wird.

 
Musikschule im Alters- und Pflegezentrum Bruggwiesen

Die Erweiterung der Musikschule war ursprünglich als Neubau im Stadtgarten zwischen Musikschule und Altersheim Bruggwiesen vorgesehen. Da mit diesem zusätzlichen Bau der Stadtgarten nahezu vollständig überbaut worden wäre schlugen Zach + Zünd Architekten vor, den Ausbau der Musikschule in das Untergeschoss der Erweiterung des Alterszentrums zu integrieren. Die gewünschte Nutzung der neuen Räume durch „laute“ Instrumente wie Schlagzeug u.ä. kam dieser Lage entgegen.

Ein grosszügiger Zugang in direkter Verbindung mit der bestehenden Musikschule bringt Licht in das Foyer, das auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Durch sorgfältig geplante Lichtführung, Materialisierung und Farbgebung zeigen sich die neuen Räume als angenehme und qualitätsvolle Übungs-, Aufenthalts – und Veranstaltungsorte.

1. Preis Wettbewerb 2003
mit Vetsch Nipkow Landschaftsarchitekten /
Heyer Kaufmann Bauingenieure

Bauherr
Stadt Ilnau-Effretikon

Bezug
06/2011

Generalplanerteam
Alters- und Pflegezentrum Bruggwiesen,

Gesamtleitung
Zach + Zünd Architekten

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