Neues Gerichtsgebäude Liestal, Machbarkeitsstudie

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Year
2010

Machbarkeitsstudie 2010

Auftraggeber Hochbauamt des Kantons Basel-Landschaft

Die Studie sollte klären, ob das geforderte Raumprogramm auf dem vorgesehenen Grundstück realisierbar ist. Das Programm umfasst Büroräumlichkeiten für drei Gerichte (Kantonsgericht, Steuer- und Enteignungsgericht, Bezirksgericht Liestal) mit insgesamt 109 Arbeitsplätzen und unterschiedlich grosse Gerichtsäle mit Publikumsbereich. Nebst einer optimalen Organisation des Gebäudes sollten insbesondere auch städtebauliche und denkmalpflegerische Aspekte berücksichtigt werden.

 

Die heutige parkartige Situation entlang der Rheinstrasse als charakteristisches Merkmal am Stadteingang von Liestal soll erhalten und gestärkt werden. Aus diesem Grund wird das neue Gerichtgebäude von der Rheinstrasse zurückversetzt und die parkartige Bepflanzung ergänzt. Die Volumengliederung des Gebäudes entspricht den inneren Funktionen: Die Büros der drei Gerichte (Kantonsgericht, Steuer- und Enteignungsgericht, Bezirksgericht Liestal) und ihre Kanzleien befinden sich im 6-geschossigen Bürotrakt; die Gerichtssäle und die gemeinsamen Nutzungen der Büros im 3-geschossigen Gerichtssaaltrakt. Die klare Trennung von intern und extern genutzten Bereichen bietet gute Voraussetzungen für effiziente, sicherheitstechnisch optimierte Abläufe.

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