Schulhöfe Kirchbühl

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Año
2017
Cliente
Gemeinde Kriens
Architektur
ARGE MAI Architektur & enorm32 Architekten, Luzern

Die Schulanlage Kirchbühl beherbergt mit dem klassizistischen Schulhaus aus dem Jahre 1900 ein schutzwürdiges Kulturdenkmal von erheblichem Wert. Seine markante Stellung im Quartier wirkt zusammen mit dem Erweiterungsbau aus dem Jahre 1955 stark raumbildend. Das Ensemble ist zusammen mit Pfarrkirche und Friedhof stark ortsprägend und identitätsstiftend. Die heute bestehende Umgebungsgestaltung weist Elemente von guter Qualität auf. Der konzeptionelle Kern der Anlage aus den 70er Jahren ist noch erkennbar, obwohl die Umgebungsqualität aufgrund späterer Umbauten erheblich gelitten hat. Im laufe der Jahre hinzu gekommene Nutzungen wie Parkplätze verstärken diesen Effekt zusätzlich. Die Schulhöfe weisen einen teilweise erhaltenen Baumbestand auf. Natursteinmäuerchen, Plätze und Treppen zeigen die ursprüngliche Konzeptabsicht der Anlage auf. Das Freiraumkonzept baut darauf auf, indem es mit präzisen Eingriffen störendes auflöst, das Gute bewahrt, freistellt und darauf basierend die Freiräume weiterentwickelt. Grosszügig geschwungene Kiesflächen strukturieren die bestehenden Asphaltbeläge, bilden gute Bedingungen für zusätzliche Baumpflanzungen und generieren damit Aufenthaltsorte mit spezifischen Qualitäten. Auf diesen versickerungsfähigen Flächen werden die Nutzungen verdichtet und neu organisiert (Sitz- und Spielbereiche, Brunnen, Pavillon mit Arena, Abstellflächen für Velos). Der hintere Hof wird geprägt von einem kleinen Ahornhain mit spektakulärer Herbstfärbung. Die Pausenplätze auf der Vorderseite zum Friedhof werden durch Platanen, Föhren und Linden strukturiert und beschattet.

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