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Museum der Kulturen

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Année
2010
Coût
1 million - 100 millions
Étages
1-5 étages
Client
Stiftung Museum der Kulöturen und Kanton BS
Architektur
Herzog & de Meuron, Basel, Schweiz

Der klassizistische Bau von Melchior Berri von 1849 war das erste als Museum errichtete Gebäude in der deutschen Schweiz und damals ein entscheidender Eingriff auf dem Münsterhügel. Nachdem der Sammlungsbestand im sog. «Universalmuseum» stark angewachsen war, wurde 1917 die hofseitige Erweiterung von Architekten Vischer & Söhne realisiert.

Diese verschiedenen Gebäude wurden nun komplett saniert, für Erdbeben ertüchtigt und erhielten eine neue Infrastruktur. Das Museum ist nun direkt vom Münsterplatz aus durch den bisher unzugänglichen Hinterhof, den Schürhof, zugänglich. Ein Teil des Hofes wurde abgesenkt und eine expansive, leicht geneigte Treppe führt hinunter zum neuen Eingang.

Das Hauptgebäude mit Treppenhausflügel und gebäudehohem Raum wurde um ein auskragendes, stützenfreies Dachgeschoss ergänzt. Der neue Dachboden in Verbundbauweise liegt selbsttragend über dem bestehenden Boden, ist auf den Aussenwänden gelagert und dient als Auflagefläche.

Die Geometrie des Dachgeschosses ähnelt einem unregelmässig gefalteten Sheddach, ist tatsächlich aber ein stützenfreies Raumfachwerk in Leichtbauweise. Der expressive Raum bildet einen überraschenden Kontrast zu den ruhigen, rechtwinkligen Galerien auf den darunter liegenden Etagen. Das Dach ist mit schwärzlich-grünen sechseckigen Keramikfliesen verkleidet. Die neue Fassadenöffnung auf der Eingangsebene wird durch einen Abfangträger ermöglicht, dessen Lasten über die bestehenden Pfeiler und die neuen Verbundstützen abgetragen werden.

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