Erneuernug Gästezimmer Hotel Dom

St. Gallen
Immagine © Peter Ruggle
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Architetti
Markus Alder
Anno
2010

Gebäude - Geschichte

Das Hotel Dom wurde Anfang der 60-er Jahre als modernes Altstadthotel erstellt. Typisch für diese Stadthotels war, dass im Erdgeschoss Verkaufsläden untergebracht waren und die eigentliche Hauptnutzung erst in den oberen Geschossen stattfand. So zeugen auch heute noch viele 1. Stockrestaurants von dieser Tradition.

Nach der Übernahme des Hotels durch den „förderraum“ wurde dieses Prinzip verlassen. Das Hotel wurde im Jahre 2005 im Erdgeschoss durch ein Restauranteinbau erweitert, in welchem für Hotelgäste auch ein Frühstückbuffet errichtet wurde. Ebenso wurde bei diesem Umbau die Rezeption ins Erdgeschoss verlegt. Mit diesen Erweiterungen konnte eine grössere Präsenz erreicht werden.

Umbau Gästezimmer 2010

In den letzten Jahren machten sich die alten Wasserleitungen immer stärker bemerkbar und die gesamte Haustechnik war sanierungsbedürftig. So entschloss sich die Eigentümerschaft, die in die Jahre gekommen Gästezimmer zu erneuern und auch die Infrastruktur auf den neusten Stand der Technik zu bringen.

Mit der Erneuerung sollten auch die aktuellen Anforderungen des 3* - Hotelsegmentes berücksichtigt werden. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die originale Raumstruktur mit den kleinen Zimmern beibehalten.

Zusätzlich wurden Komfortverbesserungen im Bereich Wärme- und Schallschutz angestrebt und Massnahmen zur Erdbebenertüchtigung notwendig.

Nach einem Jahr Planungszeit wurde im Januar 2010 mit dem Umbau begonnen und in nur knapp vier Monaten total erneuert.

Gestaltungskonzept

Mit den Umbauten und Erweiterungen im Erdgeschoss wurde ein Gestaltungskonzept gewählt, welches den Zeitgeist der 50er und 60er Jahre aufleben lassen soll. Das Restaurant und die Rezeption erhielten Deckenspiegel, welche die Formensprache der Erstellerjahre aufnahm, mit deren starke Zeichen gesetzt wurden, welche den Erinnerungseffekt fördert.

Das Gestaltungskonzept der Zimmersanierung orientiert sich am eingeschlagenen Weg und berücksichtigt die Formensprache um das Erscheinungsbild des Hotels als Einheit zu komplettieren. Das gestalterische Vorbild findet sich in der Thematik des Paravent.

Mit geschwungenen Formen und dem bewussten Einsatz von frischen, frechen Farben wurde versucht, die kleinen, eher gedrängten Räume optisch zu korrigieren.

Die Anforderungen des Hotelbetriebes, aus Einbettzimmern Zimmer mit Grandlits für zwei Personen zur Verfügung zu stellen wie aber auch die Notwendigkeit, Doppelbettzimmer mit zwei getrennten Betten anzubieten, verlangte nach unkonventionellen Einrichtungslösungen. Tablare, welche aus der „Paravent“ geklappt werden können und so auf die verschiedenen Nutzungssituationen reagieren können wie auch Kofferrollis, wurden speziell für das Hotel Dom entwickelt. Auch die Sanitärzellen wurden so konzipiert, dass auf möglichst geringem Raum die Anforderungen der Gäste erfüllt werden konnten. So wurden Speziallösungen insbesondere für die Duschen gesucht. Klapp- und Schiebewände ermöglichen die Abtrennung einer Duschkabine, ohne den Raum optisch zu unterteilen, respektive zu verkleinern.

Alle diese Details, die Ausstattung und das schlichte Design beabsichtigen, die Räume optisch möglichst grosszügig zu halten.

Im Zusammenhang mit der Fenstersanierung stand der Ersatz des Erkers an. Es war eine besondere Herausforderung, das typische Thema der St. Galler Altstadt neu zu formulieren.

Kunstkonzept/Signaletik

Mit der Erneuerung der Gästezimmer erhielt man die Möglichkeit, das Thema Kunst im Hotel neu zu überdenken. Das Museum im Lagerhaus (Art Brut) erstellte ein Kunstkonzept, welches jeden Korridor mit einem eigenen Thema austattet. Ein „Eistiegszitat“ in der Reception bereitet den kunstinteressierten Gast auf die Kunst im Hotel vor, Zitate an den Brandabschlüssen der Korridore verweisen auf das Thema in den einzelnen Korridoren. Jedes Zimmer erhielt sein persönliches Bild, Bildertitel und Künstlername sind auf den Zimmertüren vermerkt und ermöglichen dem Gast eine zusätzliche Orientierung und zusätzlichen Bezug.

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