Haus der Musik

Boswil
Empfang und Erschliessung im ehemaligen Tenn, mit Blick ins Sitzungszimmer und bis unters Dach mit den alten Hochstudpfosten
Visualizzazione © Gian Salis Architektur
Empfang und Erschliessung im ehemaligen Tenn, mit Blick ins Sitzungszimmer und bis unters Dach mit den alten Hochstudpfosten
Visualizzazione © Gian Salis Architektur
grosser Proberaum im Dach des ehemaligen Stalls mit verglaster Giebelwand und sichtbarer alter Tragstruktur
Visualizzazione © Gian Salis Architektur
Situationsplan Künstlerhaus Boswil
Disegno © Gian Salis Architektur
Grundriss EG, Betriebsräume
Disegno © Gian Salis Architektur
Grundriss 1. OG, Gästezimmer
Disegno © Gian Salis Architektur
Grundriss 2. OG, Proberäume
Disegno © Gian Salis Architektur
Längsschnitt
Disegno © Gian Salis Architektur
Querschnitt
Disegno © Gian Salis Architektur
Architetti
Gian Salis Architektur GmbH
Anno
Wettbewerb 2014, Realisierung 2018-2020
Costo
1M - 100M
Piani
1-5 Piani
Cliente
Stiftung Künstlerhaus Boswil
Team
Holzbau- und Brandschutzingenieur: Makiol Wiederkehr; Beinwil am See, Bauingenieur: HKP Bauingenieure; Zürich, Bauphysik: BWS Bauphysik AG; Winterthur, Bauleitung: Hüsser + Partner Architekten; Muri, Umgebung: Jane Bihr – de Salis Landschaftsarchitektin BSLA; Kallern, Denkmalpflege: Kantonale Denkmalpflege Aargau; Philipp Schneider und Reto Nussbaumer, Visualisierungen: Tom Schmid; Schaffhausen

Das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Sigristenhaus aus dem 17. Jh. wird für das Künstlerhaus Boswil zu einem Musikerhaus umgebaut. Geplant sind Proberäume im Dachgeschoss, Gästezimmer im 1. Obergeschoss sowie Büros und Betriebsräume im Erdgeschoss. Im Innern sind die für das Aargauer Strohdachhaus typischen Hochstudkonstruktion erhalten geblieben. Die Einbauten aus dem 20. Jh. werden entfernt und so die eindrückliche archaische Tragstruktur unter dem riesigen Dach erlebbar gemacht. Im ehemaligen Tenn werden die senkrecht durchlaufenden Hochstudpfosten über die ganze Höhe freigespielt. Eine darin eingebaute offene Treppe dient neu als grosszügige zentrale Erschliessung und Foyer. Im Dachraum zu den beiden Seiten liegen die Proberäume, welche über die Giebelfassaden belichtet werden. Die schönen alten Kammern des Wohntraktes im Erdgeschoss werden als Büro und im 1. Obergeschoss als Gästezimmer genutzt.

Die alte Substanz wird erhalten und soll zusammen mit den neuen Bauteilen zu einem harmonischen Ganzen verwachsen. Der Charakter von einem einfachen Holzhaus bleibt bestehen, gleichzeitig wird mit neuen Blickachsen quer durch das ganze Haus eine neue Offenheit und Grosszügigkeit geschaffen.

Die alten Mauern werden einfach restauriert. An den Fassaden werden nur punktuell Anpassungen vorgenommen. Der vergrösserte Anbau Ost sowie die Verglasung vom grossen Proberaum werden mit Holzlamellen kaschiert. Hinter den alten Fenstern werden auf der Innenseite neue Fenster eingebaute. Gedämmt wird das Haus innenseitig, indem die vorhandenen alten Täfelungen ausgebaut und über der Dämmung wieder eingebaut und durch neue ergänzt werden. Die alten Bohlen-Ständer-Wände werden wo möglich sichtbar gelassen und nur gereinigt.

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