Picture © Andreas Fuhrimann, Gabrielle Hächler Architekten AG, Zürich

Garten der Kunst Kunsthauserweiterung

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Jaar
2008
Kosten
Undisclosed
Verhalen
Undisclosed
Architektur
Fuhrimann Hächler Architekten, Zürich

Der Garten der Kunst, der sich zwischen dem neuen Kunsthaus und der alten Kantonsschule befindet, ist als zweiteiliger Garten konzipiert. In der üppig grünen Parkanlage liegt ein innerer, Weisser Garten. Dieser helle, überraschenderweise abgesenkte Raum ist als Schwerpunkt der Anlage gedacht. Ein Gefäss, das durch „auffüllen“, aber auch durch vermeintliche Leere zum lebendigen Ort wird. Die Wirkung der alten Parkbäume ist allgegenwärtig, da durch die Lage des Bauwerks der alte, wertvolle Baumbestand erhalten werden kann.

Durch die Lage des Bauwerks kann der Baumbestand erhalten werden. Die bestehende Strauchschicht wird für eine bessere Durchlässigkeit, und damit den Blick auf die Kunstwerke, aufgehoben. Durch die präzise Setzung neuer Gehölze werden Teilräume gebildet und die zentrale Blickachse vom Kunsthaus über die Freitreppe zur Kantonsschule gestärkt. Das netzartige Wegsystem hat strukturierenden und verbindenden Charakter, indem es an die bestehende Freitreppe der Kantonsschule, und an die Treppe der Kunsthausterrasse anschliesst. Auf den beiden Strassenseiten führen je drei Eingänge über Treppen und Rampen ins Parkinnere. Sockelmauer und Eisenzaum bleiben längs der Strassen bestehen, auf der Nordseite werden sie rückgebaut und zur Erweiterung nach Norden wieder verwendet. Das nach Südwesten abfallende, wegen der bestehenden Bäume grösstenteils belassene, Terrain wird durch Rasen- und Staudenflächen bespielt, wobei die bis 1m hoch werdenden Schattenstauden und Farne Nischen und Pfade bilden.

Über flache Rampen wird der Besucher ins Innere des 16 x 22 m grossen, weissen Gartens geleitet. Hier zeigt er sich als grosszügiger Raum, mit weiss gestrichenen Wänden und hellem, grob geschliffenem Terrazzoboden, indem witterungsbeständige Kunst temporär ausgestellt wird. Bleibt der Raum leer, kann er in kurzer Zeit mit Wasser gefüllt werden (Tiefe ca. 5 cm), auf dessen ruhiger Oberfläche sich der Himmel und hineinragende Baumäste spiegeln. Der innen gerippten Betonmauer ist ein Sockel vorgelagert, auf dem sich die Besucher ausruhen und den Garten der Kunst aus seinem Inneren betrachten.

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